11.04.2012

Wir treffen uns am Dienstag, 17.4. ab 18.00 Uhr bei Ralf Ritter in der Schillerstraße 6, in Ellhofen. Ralf wohnt direkt beim Bahnhof, zwischen Edeka und Grantschen. (Auf Anfrage gibt es gerne eine genauere Beschreibung). Für Getränke ist gesorgt.
Auf der Tagesordnung steht: - Planung einer Jahreshauptversammlung mit Sprecherwahl.
- Sommerfest
- Bildungsabend im Herbst zu Marx und ökonomischer Theorie
- Filmabend
- Infos zum anstehenden Landesparteitag
05.03.2012
Pressemitteilung
Beste Wünsche vom Ortsverband Weinsberger Tal an alle Frauen in und außerhalb der LINKEN zum Internationalen Frauentag!
Minijobs, Niedriglöhne - die gesamte Palette ungesicherter Beschäftigung kommt in erster Linie der Wirtschaft zu Gute und geht vor allem auf Kosten von Frauen. Von einem gesetzlichen Mindestlohn oder auch von der Sozialversicherungspflicht für jede geleistete Arbeitsstunde würden Frauen deshalb in besonderem Maße profitieren.
Frauen erhalten oftmals weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Unsere Forderung ist deshalb: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Und natürlich muss jeder von seiner Arbeit leben können.
30.11.2011

Am 5.12. gibt es ab 10.00 Uhr im Weinberger Weltladen in der Seyfferheldstraße einen politischen Kaffeekranz. Thema ist das neue Programm der LINKEN. Das Programm wird ganz basisdemokratisch in einer Urabstimmung von den Mitgliedern bestätigt.
22.11.2011

Der OV Weinsberger Tal beteiligt sich an der Kampagne für den Ausstieg aus dem Milliardengrab Stuttgart 21.
Das Projekt Stuttgart 21 ist ein Fass ohne Boden, dass Milliarden an Steuergelder verschlingen wird, ohne einen Nutzen für unsere Region. Aber auch wir bezahlen diesen Wahnsinn.
4,5 Milliarden sind 4500 Millionen Euro, die bisher von den Betreibern angegeben werden. Laut Spiegel hat bereits Ministerpräsident Oettinger in einer internen Studie von 6,5 Milliarden gewusst, dies aber verschwiegen. Das bedeutet 6500 Millionen Euro für einen unterirdischen Bahnhof, der unkalkulierbare Risiken in sich birgt.
Wir wollen uns nicht länger von einer Politiker-Kaste an der Nase herumführen lassen!
Darum am 27.11. JA zum Ausstieg aus dem Milliardengrab Stuttgart 21!
26.09.2011
Der OV Weinsberger Tal geht am 14.10.2011 gemeinsam ins Heilbronner Theater in das Stück Exit Europa. In dem Stück wird den demokratischen und sozialen Utopien von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erinnert, mit der abschießenden Frage: Was ist von solchen Vorstellungen noch übrig? Und wo sind die Visionen für die Zukunft?
Mit anschließender Diskussion in lockerer Atmosphäre.
Anmeldungen an florian.vollert@die-linke-heilbronn.de oder unter 07131-8971992
08.09.2011
Bei unserem Treffen im Sülzbacher Sportheim haben wir beschlossen noch in diesem Jahr eine Jahreshauptversammlung mit Wahlen auszurichten.
Zum Vertreter des OV Weinsberger Tal im Kreisvorstand wurde Ralf Ritter gewählt. Im Kreisvorstand können die Ortsvereine je einen Vertreter als stimmberechtigtes Mitglied entsenden. Nach dem Tod von Klaus Hanselmann ist vom OV Weinsberger Tal Florian Vollert als reguläres Mitglied im Kreisvorstand. Eine zweite Person im Vorstand wird unsere Verbindung zu diesem Gremium stärken und auch die Rückkopplung zum OV.
Wir werden einen gemeinsamen Theater-Besuchs unternehmen, um auch die kulturelle Seite nicht zu vernachlässigen. Momentan kommt das Stück Exit Europa, ein Stück über den Verlust der (linken) Utopien. Anschließend werden wir uns beim kleinen Umtrunk auf die Suche nach den verlorenen Utopien machen. Wir wollen auch alle Mitglieder und Nichtmitglieder außerhalb unseres Ortsverbands einladen.
Der Abschluss unseres Treffens bildete eine Diskussion über die aktuelle Lage der Partei DIE LINKE und deren Zukunftsaussichten. Die negative Darstellung in den Medien der letzten Wochen, spiegelen nicht die tatsächlichen Gesellschaftsprobleme und die Lösungsansätze der LINKEN wieder. Die Kommunikation unserer Forderungen muss verbessert werden, eben auch auf kommunaler Ebene. fv
30.08.2011
25.08.2011
Eine Trommelgruppe und Widerstandslimo bei sommerlichen Temperaturen verzauberten den Heilbronner Bahnhofsvorplatz in mediteranes Flair. Der Unterländer Schwabenstreich feierte auf südländische Art und Weise einjahrigen Geburtstag.
Wie jedesmal waren auch bei dieser Aktion Mitglieder des OV Weinsberger Tal aktiv vor Ort. Denn wir fordern die bessere Ausstattung des Regionalverkehrs und eine höhere Taktung des Nahverkehrs, statt in ein Prestigeobjekt Milliarden zu investieren.
11.08.2011

Um uns und unsere politischen Forderungen bei Demos und Kundgebungen sichtbar machen zu können, haben wir ein neues Transparent gegen Atomkraft gemalt. Als nächstes Projekt steht ein Friedenstransparent an, welches wir zum Anti-Kriegstag am 1. September präsentieren wollen. Eine weiterführende Idee ist ein Wandbild nach mexikanischem Vorbild für das Regionalbüro. fv
08.08.2011

Die Mitglieder des OV Weinsberger Tal sind für die Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke bis 2014. Deshalb rufen wir zur Teinahme an der Anti-AKW-Demo am 13.8. in Neckarwestheim auf.
Aber ein Atomausstieg muss sozial gestaltet werden. Zwar wird langfristig der Ausstieg aus der teuren Atomkraft die für die Gesellschaft zu tragenden Kosten senken (etwa für Sicherheit und Endsorgung) und die Energiewende hat positive Beschäftigungseffekte, aber kurz- und mittelfristige Preisanstiege können auf die Verbraucher zukommen. Das muss sozial abgefedert werden. Wir fordern deshalb ein Verbot von Stromsperren, verbindliche Einführung von Stromsozialtarifen und Unterstützung von niedrigen Einkommen beim Kauf stromsparender Geräte. Wir raten vorab das Wechseln zu Ökostrom-Anbietern. Deren Preis wird durch den Atomausstieg nicht steigen, da bei ihnen auch heute kein Atomstrom angeboten wird.
01.08.2011
Wir begrüßen, dass der Atommeiler Neckarwestheim I abgeschalten wurde. Das neuere Atomkraftwerk Neckarwestheim II soll aber noch weitere 10 Jahre laufen. Das heißt, die Region wird weitere 10 Jahre vom Restrisiko eines Atomunfalls bedroht und es wird weitere 10 Jahre nicht entsorgbarer Atommüll produziert, der in Neckarwestheim zwischengelagert wird. Von diesem sogenannten "Atomausstieg" ist die Region weitere 10 Jahre unmittelbar betroffen.
Mitglieder des OV Weinsberger Tal werden deshalb an der Anti-AKW-Demonstration in Neckwestheim am 13.8. teilnehmen. Im Vorfeld werden wir Plakate für die Demo kleben und in Weinsberg aufhängen.
Wer Lust hat uns beim Plakatekleben zu helfen oder mit zur Demo zu fahren ist herzlich eingeladen.
Anmeldungen unter florian.vollert@die-linke-heilbronn.de oder DIE LINKE Regionalbüro, Allee 40, 74072 Heilbronn.
27.07.2011
Der OV Weinsberger Tal beteiligt sich an der Diskussion um das Grundsatzprogramm der Partei DIE LINKE. Gemeinsam wollen wir wichtige Punkte des in Entstehung befindlichen Programms diskutieren. Daraus können sich auch Änderungsanträge für den Bundesparteitag im September in Erfurt ergeben.
Alle die linke Inhalte mitgestalten wollen sind recht herzlich eingeladen.
Dieses Mal sind die Schwerpunkte die Themenbereiche Bildung, Soziale Sicherheit, Ökologie und EU/Soziales Europa.
Anmeldungen unter florian.vollert@die-linke-heilbronn.de oder DIE LINKE Regionalbüro, Allee 40, 74072 Heilbronn

20.07.2011

Die Südwest-LINKE hat sich Leitlinien für die nächsten 2 Jahre gegeben und dabei einen neuen Landesvorstand gewählt. Neben den Delegierten waren auch Interessierte aus dem Weinsberger Tal dabei. Trotz Marathonsitzung von 12 Stunden waren die Eindrücke interessant. DIE LINKE in Baden-Württemberg ist geschlossen und wird weiter soziale Gerechtigkeit einfordern.
Wir wollen unsere landes- und kommunalpoltischen Fähigkeiten und Kompetenzen ausbauen und festigen.
Im OV wollen wir erstmal ein gemeinsames Fest organisieren und über unser weiteres Vorgehen beraten.
17.06.2011

Der Ortsverband Weinsberger Tal stellt drei Delegierte für den 3. Landesparteitag am 16. und 17.7. in Stuttgart: Annekatrin Trinckauf, Sylvia und Ralf Ritter. Damit stellt unser OV innerhalb des Kreisverbandes die meisten Delegierten.
In der Alten Schule in Grantschen hatten die Mitglieder jetzt die Möglichkeit mit ihren Delegierten die Leitanträge zum Parteitag zu diskutiert. In den Leitanträgen des Landesvorstands wird die Ausrichtung der Südwest-LINKEN für die kommenden 2 Jahre festgelegt.
Inhaltlich geht es um 5 Prüfsteine, in denen der Landesverband seine landespolitischen Vorstellungen zu den Themenkomplexen soziale Frage, Bildung, Atomausstieg und Umgang mit der landeseigenen EnBW, mehr direkte Demokratie und S21 beschreibt. Die neue Regierung wird mit diesem Katalog kritisch begleitet. Die in den letzten Jahren gewonnene landespolitische Kompetenz soll weiter entwickelt werden, die Strukturen vor Ort gestärkt werden.
In Grantschen fand die Leitanträge breite Zustimmung. fv
15.06.2011
Das langjährige Mitglied der LINKEN im Kreisverband Heilbronn-Unterland und im Ortsverband Weinsberger Tal, Klaus Hanselmann, ist nach langer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstorben.
Klaus engagiert sich bereits in der WASG, um gegen die Ungerechtigkeiten der Agenda 2010 politisch etwas zu tun. Er gestaltete dann den Übergang zur gemeinsamen Partei DIE LINKE im Stadt- und Landkreis Heilbronn mit. Seine beruflichen Qualifikationen machten ihn zum Medienspezialisten des Kreisverbandes. Er baute die Internetpräsenz auf und verwaltete lange Zeit die Mitgliederdaten, aber auch beim Plakatekleben gab seine Kleistermischung den nötigen Halt.
Klaus war seit der Gründung des Kreisverbandes Heilbronn-Unterland Mitglied des Kreisvorstandes und wurde im letzten Jahr in diesem Amt bestätigt. Die Finanzpolitik war sein Steckenpferd, darüber konnte man mit ihm lange und aufschlussreiche Gespräche führen. Durch den andauernde Protest gegen Stuttgart 21 und die vielen bunten Demos in Stuttgart haben wir Heilbronner im Jahr 2010 viel Zeit gemeinsam verbracht, Klaus war fast immer dabei.
Auch in seinem letzten Landtagswahlkampf half Klaus, trotz der sich verschlechternden Gesundheitssituation, mit und gestaltete die Flyer der LINKEN in den Wahlkreisen Heilbronn und Neckarsulm. Und auch beim Plakatekleben konnte man auf Klaus zählen, trotzdem ihm das lange Stehen sichtlich Schmerzen bereitete.
Mit Klaus geht einer, der vielleicht nicht im Mittelpunkt stand, aber der einen wichtigen Teil unserer Partei ausmacht (oder ausmachen sollte): den kleinen Mann von nebenan, der sich politisiert und nicht unterkriegen lässt, trotz aller Widrigkeiten. - Klaus wird uns fehlen!
12.05.2011
Die Ergebnisse der Landtagswahl waren für DIE LINKE in ganz BaWü enttäuschend. Nachdem wir einen guten Wahlkampf hingelegt haben, hatten wir die Hoffnung auf den Einzug in den Landtag.
Auch im Weinsberger Tal waren die Stimmenanteile hinter unseren Erwartungen. Und auch hier haben wir einen guten Wahlkampf geführt. Bundestagsabgeordnete der LINKEN haben uns unterstützt, so war Uli Maurer in Weinsberg, Sahra Wagenknecht in Neckarsulm und der MdB Richard Pitterle in Möckmühl. Unser Kandidat, Ralf Ritter, stellte sich auch beim Termin von Gregor Gysi in Heilbronn vor und war bei Klaus Ernst vor Ort. Wir hatten Infostände in Weinsberg, Neckarsulm, Obersulm und Möckmühl. Flächendeckend haben wir Plakate geklebt. Die Wahlkampfzeitung der LINKEN haben wir in einer Auflage von 17.000 Exemplaren verteilt, zusammen mit Kandidatenflyern - im Gegensatz zu anderen Parteien verteilen wir unser Infomaterial selbstständig. Unsere Mitglieder haben viel dazu beigetragen, dass wir sichtbar geworden sind. Die Reaktionen an den Infoständen und beim Verteilen waren positiv - wir hatten bis zum Schluss ein gutes Gefühl.
In BaWü haben wir 2,8 % der Stimmen erhalten und sind damit gegenüber der letzten Landtagswahl als WASG um 0,3 % gesunken. Total hatten wir 17.000 Stimmen mehr, was aufgrund der hohen Wahlbeteiligung geschluckt wurde.
Im Wahlkreis Neckarsum haben wir 2,6 % der Stimmen erhalten, weitere Zahlen zum Wahlkreis Neckarsulm bei Wikipedia
Die Ergebnisse sind im ganzen Land ähnlich. Der Konflikt um Stuttgart 21 hat polarisiert und den Grünen als Gegenspieler von Mappus und CDU Wirkung gegeben. Das Engagement vieler LINKER im Konflikt um S21 wurde nicht ausreichend sichtbar. Dazu kam die Atomkatastrophe in Japan, welches wiederum grüne Stimmen bedeutete, Dank dem Image der Grünen als Anti-Atom-Partei. Und kurz vor Schluss war klar Grün-Rot kann es allein schaffen Mappus abzulösen, eine Stimme für DIE LINKE konnte eine "verschenkte" Stimme sein, wenn man Mappus und den schwarz-gelben Filz stürtzen will. Was sich im Nachhinein als richtige Einschätzung erwiesen hat.
Ein Problem der LINKEN war, dass wir bisher nicht mit "grünen" Themen in Verbindung gebracht werden. Soziale Themen waren im Landtagswahlkampf aber kein Thema. Die SPD ist weiterhin in einem historischen Tief und hat nur durch das Hoch der Grünen an Bedeutung und Regierungsverantwortung gewonnen.
Die sozialen Themen bleiben aber brandaktuell, im Bund demontieren schwarzgelb weiter den Sozialstaat (momentan versucht die FDP die Gewerbesteuer abzuschaffen, was die sowieso klammen Kommunen in weitere Bedrängnis führen wird). Grün-Rot ist für einen historischen Sozialabbau im Bund verantwortlich und hat sich davon inhaltlich nicht fortbewegt. Auch im Land werden wir grün-rote Kürzungsprogramme erleben.
Deshalb bleibt DIE LINKE notwendig. fv
01.03.2011
Landtagskandidat Ralf Ritter stand den Menschen auf dem Wochenmarkt in Weinsberg Rede und Antwort. Bei Sonnenschein konnte auf dem Markt nicht nur Tomaten und Olivenöl, sondern auch politische Ideen mitgenommen werden. "Wer soziale Themen in den Landtag bringen will, muss DIE LINKE wählen. Auch nur dann ist die Mehrheit der schwarz-gelben Regierung in Gefahr."
27.02.2011
DIE LINKE plakatiert in den Wahlkreisen des Stadt- und Landkreises Heilbronn Themen- und Personenplakate. Armutslöhne verbieten, Stuttgart 21 abwählen und gebührenfreie Bildung sind linke Themen, die Plakatiert werden. Wer will, dass diese Themen im Landtag vertreten werden, muss am 27. März DIE LINKE wählen. Alle anderen haben in der Vergangenheit ihre Wahlversprechen vergessen, wenn es um die Ministerposten ging. Nur DIE LINKE ist sozial, auch nach der Wahl.
19.02.2011
Ralf Ritter ist Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Neckarsulm. In Weinsberg unterstütze ihn Uli Maurer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Deutschen Bundestag.
Ritter eröffnete den Abend und stellte sich den Zuhörern vor. Als ehemaliger Hauptschüler hat er auf dem zweiten Bildungsweg studiert und wurde Ingenieur. Für ihn bedeutet Hauptschule heute, dass viele Schüler abgeschrieben sind und keine Chance auf Weiterbildung erhalten. Längeres gemeinsames Lernen würde auch Schülern, die etwas später Durchstarten die Chance auf einen erfolgreiche Schulabschluss ermöglichen. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt in entscheidendem Maße von der Bildung der Menschen ab. Einen Teil davon auszusortieren, ist nicht nur ungerecht, sondern schadet unserer Zukunft. In Baden-Württemberg entscheidet in einem hohen Maße die soziale Herkunft, welche Schule das Kind besuchen wird. Das will DIE LINKE und Ralf Ritter im Landtag durch eine Schule für alle ändern.
Uli Maurer berichtete von der Arbeit der Linksfraktion im Bundestag. Beim Vermittlungsausschuss zur vom Bundesverfassungsgericht geforderten Hartz 4-Reform wurde DIE LINKE nicht eingeladen. Alle vier anderen Parteien wollten unter sich tagen. Nach Bemühung von juristischen Schritten mussten CDU, FDP, SPD und Grüne Vertreter der LINKEN im Ausschuss zulassen. Seither verhandeln die vier Hartz-Parteien in inoffiziellen Gesprächen. DIE LINKE soll das Geklüngel nicht öffentlich machen können. So wird Demokratie verstanden, wenn es um soziale Themen geht. Um gegen dieses Verständnis von Politik auch in Baden-Württemberg Druck ausüben zu können, muss DIE LINKE in den Landtag.
Denn nur der Einzug der LINKEN in den Landtag wird die Mehrheit von Mappus verhindern können. fv
19.02.2011
30.01.2011
Der OV Weinsberger Tal hat zum zweiten Mal zu einem politischen Kaffeekränzchen im Eine-Welt-Laden geladen. Es wurde bei Kaffee und Apfelkuchen über die aktuellen politischen Themen diskutiert, aber auch über ganz Alltägliches, wie etwa Kinderkrankheiten.
Da Abendveranstaltungen nicht für Jede(n) machbar sind, gerade auch für Menschen mit Kindern, treffen wir uns nun regelmäßig an Vormittagen, um zu planen und zu diskutieren. Nächstes Treffen ist am Donnerstag 10.2. ab 10.00 Uhr im Eine-Welt-Laden in der Seyfferheldstraße in Weinsberg (beim Traubenplatz). Kommen darf Jede(r) der Lust auf einen (fairgehandelten) Kaffee und etwas Politik hat.
08.12.2010

Der Ortsverband Weinsberger Tal hat mit Informationen rund um die Politik der LINKEN und mit selbstgebackenen Plätzchen auf dem Weinsberger Wochenmarkt einen Infostand aufgebaut. Passend zu den winterlichen Temperaturen gab es heißen Früchtepunch für die Passanten und die Verkäufer der Marktstände. Unser Landtagskandidaten Ralf Ritter stand Interessierten für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
03.12.2010

Der Ortsverband Kocher/Jagst hat gemeinsam mit dem Ortsverband Weinsberger Tal einen politischen Stammtisch in Kochendorf abgehalten. Eingeladen waren neben allen politisch Interessierten auch der Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Neckarsulm, Ralf Ritter, und der LINKE-Kreisrat Johannes Müllerschön.
Es konnte zwanglos über alle interessanten Themen diskutiert werden. So wurde der Schlichterspruch von Heiner Geißler bewertet und das weitere Vorgehen der Stuttgart 21-Gegner besprochen. Einen wichtigen Punkt hob Kreisrat Müllerschön hervor, als er klar machte, dass Ministerpräsident Mappus während der Schlichtungsrunde die Verbesserung des regionalen Nahverkehrs als ungewiss angab. Den örtlichen Bürgermeister, die sich im Vorfeld deutlich für Stuttgart 21 positionierten, ist somit vor das Bein getreten worden. DIE LINKE hat die Verbesserung des regionalen Nahverkehrs durch Stuttgart 21 stets bestritten und bekommt nun durch Mappus Recht.
Aus der Diskussion ergab sich, dass auch weiter gegen dieses Milliardengrab demonstriert werden muss. Die Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg wurde von Bundekanzlerin Merkel zum indirekten Volksentscheid zu Stuttgart 21 gemacht. DIE LINKE wird das Projekt vor und nach der Wahl ablehnen.
Mitglieder des Ortsverbandes werden am 11.12. an einer bundesweiten Demo gegen Stuttgart 21 teilnehmen, da durch den Schlichterspruch keine Probleme als gelöst eingeschätzt werden. fv
21.11.2010

DIE LINKE in Baden-Württemberg hat am vergangenen Wochenende ihr Landtagswahlprogramm beschlossen. Auch der OV Weinsberger Tal hat sich an der Programmdebatte beteiligt und konnte Änderunsganträge einbringen. Aber auch soziale Organisationen und Umweltverbände wurden im Vorfeld zum Wahlprogramm der LINKEN befragt. Allein fünf Anträge des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) wurden mit einer großen Mehrheit angenommen und stehen nun im Wahlprogramm der LINKEN.
Der Landtagskandidat Ralf Ritter findet das LINKE-Programm super: "Wir setzen ein wichtiges Zeichen für soziale Politik im Ländle. Viele Menschen werden von der schwarz-gelben Regierung im Schatten stehen gelassen und haben keine Stimme im Landtag. Wer einen wirklichen Politikwechsel möchte, muss am 27. März 2011 DIE LINKE wählen."
Wer mehr über das Landtagswahlprogramm der LINKEN wissen möchte, erhält Informationen im Regionalbüro DIE LINKE, Allee 40, 74074 Heilbronn oder unter florian.vollert@die-linke-heilbronn.de
14.11.2010

Die Gewerkschaften haben am vergangenen Samstag in ganz Deutschland gegen das unsoziale Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung protestiert. Bundesweit kamen 100.000 Menschen auf die Gewerkschaftsdemos. In Stuttgart waren es mehr als 40.000 Demonstranten. Auch aus der Region Heilbronn ist ein Sonderzug für die Gewerkschafter gefahren.
Der LINKE-Ortsverband Weinsberger Tal hat im Vorfeld für die Demonstration geworben und war dann mit einem eigenen Transparent vor Ort: "Profiteure zur Kasse". Der Landtagskandidat, Ralf Ritter, erklärt die Losung: "Während die Banken, die mit Milliardenbeträgen von uns Steuerzahlern gerettet wurden, wieder Millionen an Boni für ihre Manager zahlen, will die Regierung das Geld bei den kleinen Leuten holen. Das unsoziale Kürzungspaket der Regierung trifft vorallem Arbeitslose und Menschen mit geringem Einkommen." - Gerecht geht anders! fv
05.11.2010

Die beiden Ortsverbände Weinsberger Tal und Kocher/Jagst haben sich bei einer gemeinsamen Versammlung in Obersulm-Sülzbach getroffen.
Mit dem Landtagskandidaten für den Neckarsulmer Wahlkreis, Ralf Ritter, und dem Kreisrat Johannes Müllerschön wurde der anstehende Wahlkampf zur Landtagswahl am 27.03.2011 besprochen. "Man muss auf die Menschen zugehen und ihnen zuhören", fasst Ritter das Ergebnis der ersten Überlegungen zusammen. Um Gelegenheiten dafür zu schaffen, wollen die beiden Ortsverbände einer Tour durch den Wahlkreis organisieren.
Im Anschluss zu den organisatorischen Fragen wurde über das Wahlprogramm der LINKEN in Baden-Württemberg, über das Bundesprogramm und über Regierungsbeteiligungen im Land und im Bund gesprochen. Ein Anspruch an die Partei DIE LINKE ist, dass soziale und ökologische Visionen entwickelt werden, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten. Dies ist gerade im Maschinenbau-Land Baden-Württemberg wichtig, um weiterhin hochwertige Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen. fv
26.10.2010

Am 23.10. gab es eine Anti-Atom-Demostration in Heilbronn mit 500 TeilnehmerInnen. Die Veranstaltung wies darauf hin, dass in zwei Wochen ein weiterer Castortranport mitten durch den Landkreis Heilbronn fahren wird.
"Diese Transporte gefährden die Menschen in der Region." begründete der linke Landtagskandidat Ralf Ritter seine Teilnahme an der Demo. "Wir brauchen eine dezentrale und erneuerbare Energieversorgung, statt weiterhin auf die Atomkraft zu setzen. Mit der weiteren Laufzeitverlängerung gefährdet die schwarzgelbe Bundesregierung die notwendige Energiewende." Eine sichere Endlagerung des ständig produzierten Atommülls ist nicht vorhanden.
12.10.2010

Der 47-jährige Ralf Ritter aus Ellhofen ist Kandidat der LINKEN für den Wahlkreis Neckarsulm. Zweitkandidat ist Florian Vollert (34) aus Weinsberg.
Ralf Ritter ist aus Empörung über die unsoziale Politik der letzten Jahre zur LINKEN im Unterland gestoßen. "Die Auswirkungen der AGENDA 2010 haben den sozialen Frieden im Land zerstört und wesentlich zur Spaltung unserer Gesellschaft beigetragen." Hartz 4, Leiharbeit und Lohndumping sind das Ergebnis dieser Politik. Der Diplomwirtschaftsingenieur, ist überzeugt: "Nur mit einer starken LINKEN im Landtag kann in Baden-Württemberg etwas gegen diese unsoziale Politik getan werden. Die drastischen Auswirkungen von Hartz 4 auf die Menschen müssen durch Maßnahmen auf Landesebene abgefedert werden, z.B. durch den sofortigen Stopp von Zwangsumzügen."
Ein besonderes Problem sieht Ritter in der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen. "Lohndumping wird durch Privatisierung vorangetrieben, wie man bei der Müllentsorgung im Heilbronner Landkreis sehen kann. Die Beschäftigten und die Kunden müssen für den privaten Profit bezahlen." Dem setzt DIE LINKE eine Stärkung der Kommunen und die Rekommunalisierung von Daseinsvorsorge entgegen. Über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen können soziale Standards in die regionale Unternehmen getragen werden, wie etwa die Einhaltung von Tariflöhnen. Hierbei will Ritter auch den Dialog zu den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Land suchen.
Für eine gerechtere und integrierende Gesellschaft ist die gebührenfreie Bildung Pflicht. Das dreigliedrige Schulsystem in Baden-Württemberg, dass Kinder bereits in frühen Jahren aussortiert, muss durch eine gemeinsame Schule für alle ersetzt werden. "Soziale Kompetenz durch gemeinsames Lernen stärk die Zukunftschancen unseres Landes." so Ritter.
Florian Vollert ist Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle. Der Sprecher des Ortsverbandes Weinsberger Tal will den Kandidaten Ritter bei seinem Wahlkampf unterstützen. "Wer die sozialen Ungerechtigkeiten in unserem Land satt hat, muss DIE LINKE wählen."
11.09.2010

Die beiden OVs der LINKEN Weinsberger Tal und Kocher/Jagst haben eine gemeinsame Radtour entlang der Frankenbahn unternommen. Die Nahverkehr auf der Frankenbahn wird vernachlässigt, darum fordert DIE LINKE im Landkreis, dass die Bahn und das Land nicht Milliarden für Projekte wie Stuttgart 21 ausgeben, sondern den Nahverkehr besser ausbauen. Während der Tour stand der linke Kreisrat Johannes Müllerschön Rede und Antwort.
Begonnen wurde die Tour in Jagstfeld und führte den Kocher-Jagst-Radweg entlang nach Möckmühl. Unterwegs wurden Einladungen in die Rathäuser der durchfahrenen Orte eingeworfen. Geworben wurde für eine interessante Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bad Friedrichshall. Es werden die Auswirkungen von Stuttgart 21 auf die Region Heilbronn-Franken besprochen. Es kommt Gangolf Stocker (Mitorganisator der Proteste gegen Stuttgart 21), Roland Hamm (Gewerkschafter gegen Stuttgart 21) und Armin Waldbüßer (Vorsitzender der Fraktion GRÜNE-ödp-DIE LINKE im Regionalverband Heilbronn-Franken). Moderieren wird die Veranstaltung Johannes Müllerschön (Kreisrat der LINKEN Heilbronn-Unterland). fv
Ort: Nordbahnhöfle, Bad Friedrichshall
Zeit: 19.30 Uhr am 01.10.2010
27.08.2010

LINKE-Mitglieder aus dem Weinsberger Tal beteiligen sich regelmäßig an den Protesten gegen Stuttgart 21. Das Megaprojekt wird Unsummen an Steuern verschlingen, der landesweite Nahverkehr wird unter dem Milliarden-Loch S21 über Jahre leiden. Die baden-württembergische Landesregierung berücksichtigt nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen das Projekt ist. Ein große Koalition aus CDU-FDP-SPD wollen das Projekt durchdrücken.
Dem stellt sich in Stuttgart tausendfacher Protest entgegen. Zur Demo diesen Freitag sind über 40.000 Menschen durch Stuttgart gezogen. Eine mächtige Demonstration, die vor dem Landtag endete. Eine Stunde lang wurde der Landtag von den S21-Gegnern umzingelt.
Der massive Protest wird solang weitergeführt, bis das Projekt gestoppt ist. Solange wollen wir auch aus dem Weinsberger Tal gegen das Projekt protestieren und gemeinsam nach Stuttgart fahren.
Wer sich bei einen der nächsten Fahrten beteiligen will, kann sich unter florian.vollert@die-linke-heilbronn.de melden.
30.07.2010
Im kommenden März sind in Baden-Württemberg Landtagswahlen. Der Ortsverband Weinsberger Tal wird sich den Wahlkreis Neckarsulm mit dem OV Unterer Kocher/Untere Jagst teilen. Deshalb gab es bereits am 30. Juli eine gemeinsame Veranstaltung der beiden OVs in Kochendorf.
Kreisrat Johannes Müllerschön berichtete von seiner Arbeit im Kreistag und im Regionalverband. Die drei thematischen Schwerpunkte seiner Arbeit sind Verkehr, Gesundheit und Energie. Ausführlicher ging er auf die Schließung der SLK-Küchen ein. Es wird zwei Neubauten im SLK-Bereich geben, beim Plattenwald- und beim Gesundbrunnen-Krankenhaus. Eigentlich ist das finanzielle Aufgabe des Landes Baden-Württemberg. Um allerdings den Termin für die Neubauten in einem sinnvollen Rahmen zu halten, fordert des Land finanzielle Zusagen der Stadt und des Kreises und Einsparungen der Kliniken. Wie die Schließung der Küchen vermuten läßt, sollen die Einsparungen auf die Kosten des Personals gehen. Müllerschön will diesen Bereich im Auge behalten.
Florian Vollert berichtete danach von seiner Arbeit im Heilbronner Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle. Der Bevölkerung im Stadt- und Landkreis Heilbronn gab Pitterle, durch die Eröffnung des Büros, die Möglichkeit vor Ort einen linken Bundestagsabgeordneten als Ansprechpartner zu haben. Vollert macht für den Abgeordneten die Öffentlichkeitsarbeit im Berich Heilbronn und Ludwigsburg. Er berichtete von einem Besuchstermin beim Hauptzollamt in Heilbronn und von einer Bürgersprechstunde zwischen 16.00 und 18.00 Uhr am 19. Juli im Wahlkreisbüro in der Allee 40 in Heilbronn.
Im Anschluss an die Beiträge wurde die Landtagswahl 2011 und die Kandidatensuche für den Wahlkreis Neckarsulm besprochen. Die Wahl zum Kandidaten findet Ende September statt.
Die nächste gemeinsame Sitzung wird im Weinsberger Tal stattfinden. fv
15.07.2010
Zwei Mitglieder des OV Weinsberger Tal sind in den neuen Kreisvorstand Heilbronn-Unterland der Partei DIE LINKE gewählt worden, Klaus Hanselmann und Florian Vollert. Beide gehörten bereits dem vorherigen Kreisvorstand an. Der neue Kreisvorstand wird die Möglichkeit schaffen, dass jeder OV einen weiteren stimmberechtigten Vertreter in den Kreisvorstand schicken darf. Die genauen Modalitäten müssen noch ausgehandelt werden, da im Oktober der Heilbronner Stadtverband gegründet werden soll und dieser aufgrund seiner Größe vermutlich mehr Vertreter entsenden wird.
14.01.2010

Der Weinsberger Ortsverband DIE LINKE. hat am 14.01. seine Veranstaltungsreihe "Opposition zu Schwarzgelb" mit dem Thema Atomkraft fortgesetzt.
In Erinnerung an den Pershingunfall berichtete Zeitzeuge Karl-Heinrich Lumpp von der ehemaligen Friedensbewegung in Weinsberg und der damaligen Situation. Vor dem Unfall gab es gegen die Raketengegner vielerorts Anfeindungen und Unverständnis und selbst unmittelbar nach dem Raketenbrand verweigerte der Weinsberger Gemeinderat eine Diskussion über die Atomraketen auf der Waldheide. Der Protest allerdings stieg durch diesen Schock schlagartig an und wurde von breiten Bevölkerungsschichten getragen.
In einem zweiten Teil hielt Franz Wagner vom Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar (BBMN) einen fundierten und sehr interessanten Vortrag über Atomkraft. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand das Atomkraftwerk Neckarwestheim I und der Protest gegen das Weiterbetreiben der alten Anlage. Der Betrieb wurde die letzten Monate auf 65% seiner Leistungsfähigkeit heruntergefahren, um die gesetzliche Restlaufzeit bis zu einer erhofften Laufzeitverlängerung durch die schwarzgelbe Regierung zu strecken. Wagner machte auch auf das ungelöste Problem der Atommülllagerung aufmerksam und verdeutlichte die ungeheueren Ausmaße dieser Umweltverschmutzung für die nächsten 40.000 Generationen

Der LINKE-Ortsverband Weinsberger Tal ist am 23.11. gemeinsam mit Interessierten nach Stuttgart zu einer Lesung von Albrecht Müller gefahren. Müller war Leiter der Planungsabteilung im Kanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, später Bundestagsabgeordneter. Er kritisiert in seinen Büchern und in seinem Internetblog www.NachDenkSeiten.de die herrschenden Verhältnisse. Die Gesellschaft wird zugunsten des Profits umgeformt und die sozialen Errungenschaften werden systematisch abgebaut. In einem Konglomerat von Wirtschaft, Politik und Medien wird die öffentliche Meinung massiv beeinflusst. Deutlich machte er dies am Beispiel der nunmehr teilprivatisierten Altersvorsorge. In einer Medienkampagne von der Bildzeitung bis zum Spiegel über den demographischen Wandel wurden die Menschen auf den bevorstehenden Abbau der gesetzlichen Rente vorbereitet. Die Politik hat u.a. mit dem Anheben des Rentenalters auf 67 Jahre die faktische Kürzung der gesetzlichen Rente und die Verunsicherung der Bevölkerung vorangetrieben. Dies dient vor allem der Versicherungsindustrie, die nun massenhaft Kundschaft in die Arme getrieben bekommt. Zusätzlich wird die Privatvorsorge und somit der Gewinn der Versicherer auch noch staatlich gefördert. So werden die Interessen der Finanzwirtschaft rücksichtslos durchgedrückt.
Müller warnte die Zuhörer vor der täglichen Propaganda der Gegner des Sozialstaats. Der altgediente Sozialdemokrat sieht durch dieses Zusammenwirken unsere Demokratie gefährdet. Vorsicht sei geboten.

Michael Schlecht ist Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE und Bundestagskandidat auf dem aussichtsreichen Listenplatz 4 der LINKEN in Baden-Württemberg. Er ist seit 2001 Chefvolkswirt beim Verdi-Bundesvorstand in Berlin und somit ein hervorragender Redner für unser Thema Finanzkrise. Am 10.09.2009 kam er auf Einladung des Ortsverbandes Weinsberger Tal in die Alte Schule nach Grantschen.
Schlecht stellte in seiner Rede klar strukturiert die Probleme, die durch die Krise entstanden sind, und die Lösungsvorschläge der LINKEN dar. Dabei erläuterte er drei Gefahren, die er auf uns zukommen sieht. Die Staatsverschuldung werde wegen Steuerausfall und Arbeitslosigkeit weiter steigen. Schlecht vermutet daher einen weiteren Sozialabbau und ein Ansteigen der Mehrwertsteuer auf bis zu 25%. Was eine weitere Umverteilung von unten nach oben bedeuten würde. Dem entgegen fordert die LINKE die Wiedereinführung der Vermögenssteuer als Millionärssteuer. Die Senkung der Körperschaftssteuer für Aktiengesellschaften und GmbHs von 50% auf 15% muss zurück genommen werden.
Die zweite Gefahr sieht er in der Vernichtung von Arbeitsplätzen, die bis zur Bundestagswahl mit allen Mittel, etwa Kurzarbeit oder Abwrackprämie, hinausgezögert wurde. Dagegen fordert Schlecht die Beseitigung der Agenda 2010 und ihrem Lohndumping. Das beste Konjunkturprogramm wäre Mindestlohn, Erhöhung der Renten und der ALG II-Sätze. Im öffentlichen Dienst müssen massiv Menschen eingestellt werden, Arbeit ist, z.B. in der Pflege und in der Bildung, genug vorhanden.
Die dritte Gefahr sieht schlecht in der drohenden Kreditklemme. Private Banken versuchen wieder ihr Geld im Casino anzulegen, statt die kleinen und Mittelständischen Betriebe mit notwendigen Krediten zu versorgen. 40% der bankrotten Betriebe im ersten Halbjahr gehen auf das Konto der Kreditklemme. In Hinblick auf diese Ergebnisse fordert Michael Schlecht die "Versparkassung" der privaten Banken. In kommunaler Trägerschaft könnten die Banken sinnvoll ihr Geld verwenden, statt es auf der Jagd nach 25% Rendite zu verzocken. Allerdings sieht Schlecht, dass ein mögliches Zeitfenster für diese Maßnahme bereits verstrichen ist.
Im Anschluss an seine einstündige Rede stellte sich der Kandidat noch eine weitere Stunde den Fragen der über 30 interessierten Zuhörern. fv

Da sich im Heilbronner Landkreis zwei Wahlkreise schneiden und wir als OV den Wahlkreis Ilsfeld für die Bundestagswahl mitbetreut haben, haben wir am 16.08. in Flein eine Veranstaltung mit dem Ludwigsburger Bundestagskandidaten Walter Kubach gemacht. Kubach war langjähriger Gewerkschafter und ist nun als Mitarbeiter von Uli Maurer aktiv. In seinem Vortrag betonte er die Gefahren einer schwarzgelben Regierung und hatte als Beweisstück der neoliberalen Strategie die aktuelle Financal Times Deutschland dabei, in der von einem inoffiziellen Stillhalteabkommen der Wirtschaft die Rede ist. Entlassungen und Kürzungen sollen erst nach der Bundestagswahl durchgeführt werden, um nicht den Sieg einer als wirtschaftsfreundlichen angesehenen Regierung zu gefährden.

In der schönsten Hohenloher Idylle wurden die Plakate des Kreisverbandes für unseren Bundestagswahlkampf geklebt. Die Arbeitsabläufe sind mittlerweile optimiert und so ging es rasant zur Sache. Belohnt wurden die freiwilligen Helfer mit Leckereien vom Grill.

Am Mittwoch 29. Juli stellte unser Ortsverband den neu gewählten Kreisrat der LINKEN Johannes Müllerschön in einer öffentlichen Mitgliederversammlung vor. Müllerschön sprach von seinen ersten Schwierigkeiten im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags. Er befürchtet, dass er von der Mitarbeit in den Ausschüssen und Gremien ausgegrenzt wird. Er möchte als Mitglied des Kreistages seinem Wählerauftrag nachkommen und zumindest in einem der Ausschüsse mitarbeiten. Dies gestaltet sich schwierig, da die großen Parteien im Kreistag die Sitze gerne unter sich verteilen. Auf Kreistagsebene wird aber überwiegend in diesen Ausschüssen gearbeitet, diskutiert und beschlossen. Müllerschön wird uns auch weiterhin von seiner Arbeit im Kreistag berichten.

Am 27. Mai stellten sich die Weinsberger Kreistagskandidaten im Sportheim La Rustica vor. Neben den persönlichen Gründen für die Kandidatur, trug man auch die jeweiligen politischen Schwerpunkte vor. Als Gastredner referierte Alois Muth von der Heilbronner Arbeitsloseninitiative (HAI) über die Auswirkungen der Hartzgesetze und die Gründung der Selbsthilfegruppe im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Näheres zu der Initiative unter www.hai-heilbronn.de

Am 26. Mai stellten sich die LINKE-Kandidaten für den Wahlkreis Obersulm im Willsbacher Sportheim vor. Es kamen über 20 Zuhörer und erfreulicherweise drei neue Mitglieder unseres Ortsverbandes. Gut, dass ein größeres Nebenzimmer zur Verfügung stand.
Nach der Vorstellung der anwesenden Kandidaten führte Florian Vollert in das kommunalpolitische Wahlprogramm des Kreisverbandes Heilbronn-Unterland ein. Danach referierte Heinz Deininger, der Obersulmer Spitzenkandidat der LINKEN für den Kreistag, über die Krise und die Auswirkungen auf die kommunale Ebene. Nach seiner Meinung bietet die LINKE als einzige Partei vernünftige Lösungsvorschläge, um der Finanzkrise zu begegnen. Der Ex-Grüne kandidiert als Parteiloser für die LINKE.
Mit einem Infostand am 23. Mai auf dem Weinsberger Wochenmarkt, stellten sich die Kandidaten der LINKEN für den Kreistag vor. Bei schönstem Wetter war die Stimmung hervorragend. Es entwickelten sich interessante Gespräche und die Weinsberger konnten sich ein Bild von ihren Kandidaten machen.

Der LINKE-Kandidat für den Kreistag, Heinz Deininger, hat am 26.04. einen Satireabend der besonderen Art organisiert. Einen Abend der uns das Rüstzeug liefert für die politische Auseinandersetzung im Wahlkampf.
Thomas Ebermann und Rainer Trampert, ehemalige Mitbegründer der Grünen und Vertreter deren ökosozialistischen Flügels, stellten uns ihre Lösung aus der Krise vor. - Vertrauen! Vertrauen in die Märkte, Schutzschirme, Rettungspakete, Kirchen, Nachbarn und zu uns. In ihren Montagen aus Originalzitaten und eingefügten Kommentaren zeigt sich die Absurdität der Aussagen und Meldungen, die uns täglich von Politikern und den Medien um die Ohren gehauen werden. So mancher Lacher blieb einem da im Halse stecken.
Die Veranstaltung war für uns ein gelungener Start in das Superwahlkampfjahr 2009.


Zur Kommunalwahl haben wir einen eigenen Flyer entworfen. Unsere Idee wurde dann auch vom Kreisverband übernommen. Auf der Rückseite des Flyers stand auf rotem Grund der Slogan: Menschen vor Profit! Das gilt nämlich auch in den Gemeinden.
Die Mitglieder der Partei haben sich bemüht eine gute Mischung aus jung und alt, Frauen und Männern, sowie Menschen mit Migrationshintergrund aufzustellen. Es kandidieren auch Mitbürger mit britischem und französischem Pass, die sich als EU-Bürger auf kommunaler Ebene zur Wahl stellen dürfen. Nach der Kandidatensuche, die mit vollen Listen erfolgreich geführt wurde, mussten noch pro Wahlkreis 50 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Aber auch diese Hürde haben wir übersprungen. Vom OV Weinsberger Tal wurde der angrenzenden Wahlkreis Ilsfeld mitbetreut. Hier die Kandidatenliste der LINKEN für die Wahlbezirke Ilsfeld, Obersulm und Weinsberg:
Wahlkreis | Name und Beruf, Wohnort |
Ilsfeld V | 1 Volker Bohn, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Brackenheim |
2 Peter Stender, Bohrwerker, Cleebronn | |
3 Ridvan Zeyrek, Dipl. Ingenieur, Nordheim | |
4 Nathalie Hötzel, Hausfrau, Pfaffenhofen | |
5 Ralf Ritter, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Ellhofen | |
6 Sylvia Ritter, Bürokraft, Ellhofen | |
7 Wolfgang Weinisch, Betriebsratsvorsitzender, Obersulm | |
8 Bruno Schmitt,. Arbeitsuchend, Brackenheim | |
Obersulm VI | 1 Heinz Deininger, Angestellter, Löwenstein |
2 Florian Vollert, Kaufmann, Weinsberg | |
3 Sylvia Ritter, Bürokraft, Ellhofen | |
4 Wolfgang Weinisch, Betriebsratsvorsitzender, Obersulm | |
5 Frederic Schulz, Zivildienstleistender, Weinsberg | |
Weinsberg VII | 1 Florian Vollert, Kaufmann, Weinsberg |
2 Frederic Schulz, Zivildienstleistender, Weinsberg | |
3 Rusen Ates, Kinderpflegerin, Weinsberg | |
4 Ralf Ritter, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Ellhofen | |
5 Heinz Deininger, Angestellter, Löwenstein |

Der Kreisverband DIE LINKE Heilbronn-Unterland stellt sich neben dem Heilbronner Gemeinderat auch für den Kreistag zur Wahl. Bereits bei der Gründungsveranstaltung unseres Ortsverbandes begann die Suche nach geeigneten Kandidaten. Es konnten alle Listenplätze für alle Wahlkreise im Landkreis gefüllt werden. Am 26.02. wurden die Kandidatenlisten durch die LINKE-Mitglieder des Landkreises gewählt. Es kamen etwa 40 Kandidaten und Mitglieder in die Neckarsulmer Ballei. Die Sprecher der drei Ortsverbände Zabergäu, Unterer Kocher/Untere Jagst und Weinsberger Tal referierten zu kommunalpolitischen Themen, etwa zu der angekündigten Finanzmittelstreichung bei den Julen (Jugenhilfe im Lebensfeld) durch Landrat und Landratsverwaltung.
Tolle erste Veranstaltung des Ortsverbandes Weinsberger Tal am 30.10.08. Zu Gast war der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, Uli Maurer. Mit über 70 Teilnehmern wurden selbst die Optimisten bei den Linken überrascht. Die Weinsberger Baukelter bot mit ihrem rotem Sandstein das entsprechende Ambiente für diesen Abend.
Florian Vollert, Sprecher des Ortsverbandes, begrüßte die Anwesenden und stellte die Aufgaben des frisch gegründeten Ortsverbandes vor. Die anstehende Kommunalwahl will der Ortsverband, in dem zwei Wahlkreise vereint sind, mit vollen Listen für die Kreistagswahl bestreiten. Danach sorgte der Vortrag von Uli Maurer für volle Aufmerksamkeit. Uli Maurer gelang es detailliert und verständlich die Bankenkrise und ihre globalen Auswirkungen darzustellen. Seine Prognosen für die Zukunft lassen Schlimmes befürchten, zumal die momentane Regierungspolitik die Situation zu verschärfen droht. Das Schlusswort und einen Ausblick in die Zukunft sprach der stellvertretende Sprecher des Ortsverbandes Freddy Schulz. Der Vortrag von Uli Maurer hat die Zuhörerschaft bewegt, wie auch die anschließende Diskussion zeigte.
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Bei einem ersten Treffen von Mitgliedern und Freunden der LINKEN in der Weinsberger Gaststätte Weibertreu haben wir die Möglichkeit der Gründung eines Ortsverbandes im Weinsberger Tal ausgelotet und sind zu der Überzeugung gekommen, daß dieser nicht nur möglich sondern auch nötig ist. Speziell vor der Kommunalwahl im Jahr 2009 sollen die Strukturen der Partei ausgebaut und im Land verankert werden.
Wir wollen die Gründung auch öffentlich entsprechend darstellen. Deshalb wird diese im Beisein von Bundestagsmitglied Ulrich Maurer am 30. Oktober erfolgen.