30.03.2012
Ein Umweltskandal in größerem Ausmaß auf dem Gelände der ehemaligen Firma Volland in Pfaffenhofen/ Baden Württemberg wurde zufällig entdeckt. Mitglieder des Vereins "Zabergäu pro Stadtbahn" sichteten die stillgelegten Gleise der ehemaligen Zabergäubahn und fanden in Pfaffenhofen ein offen zugängliches Gelände mit rostenden Chemiefässern.
Wilhelm Hötzl, Mitglied bei dem Zabergäuer Verein und Ortsverbandsvorsitzender der Linken im Zabergäu, war entsetzt: "Unsere Fotos beweisen eindeutig wie Ölfässer, Chemikalienfässer, alte Autos, alte Autoreifen und anderer Sondermüll auf dem Gelände vergammeln und damit die Umwelt und das Grundwasser belasten. Bürgermeister Böhringer sind diese Zustände bekannt, er hat seinen Mitarbeitern auf Anweisung einen sog. Maulkorb verpasst." Hötzl hält das freistehende Areal für lebensgefährlich: "Das Gelände ist nicht gesichert und kann von spielenden Kindern und in der Nähe befindlichen schulischen Einrichtungen jederzeit ohne Hindernisse betreten werden. In einem Wasserbecken befindet sich eine stinkende grüne Brühe. Sollte da ein Kind abrutschen besteht akute Lebensgefahr."
12.03.2012
Wir laden ein: an alle Interessierten am Samstag den 17.03.2012
Vom Wartehäuschen am Bahnsteig in Weiler wandern wir gemeinsam mit Kreisrat Johannes Müllerschön ab 10:30Uhr nach Leonbronn bis zur Endstation. Wegstrecke ca.10km. Wir wollen damit ein Zeichen setzen und die Bevölkerung über die Notwendigkeit eines umweltfreundlichen Verkehrsmittel im Zabergäu informieren. Unterwegs besuchen wir das Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg an der Ehmetsklinge. Kleine Geschichten und Begebenheiten über die Geschichte der Zabergäubahn runden das Programm ab. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus des ÖPNV. Wer Lust hat kommt zum Abschluss der Wanderung noch mit in einen „Besen“ in Pfaffenhofen. Für die Wanderung empfehlen wir gutes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung und kleine Vesper für unterwegs.
Wie bereits einige Wochen voraus im Amtsblatt angekündigt, sollte am Samstag den 25.02.2012 an der ehemaligen Bahnstrecke im Zabergäu bei Lauffen und in Brackenheim vom ehemaligen Bahnhof in Richtung Krankenhaus eine sog. Streckenpflege und Säuberungsaktion stattfinden. Als einer der vielen Befürworter für den Ausbau der vorhandenen und in naher Zukunft wegen der steigenden Energie und Kraftstoffpreise notwendigen Alternativen Bahnstrecke Im Zabergäu, machte ich mich auf den Weg nach Brackenheim um meinen Beitrag für den Erhalt der Bahnstrecke einzubringen. Ich war sehr überrascht von den vielen helfenden Händen die schon da waren. Mit Kettensägen, Astschneidern, Freischneidern und anderen Rodungsgeräten waren sehr bald einige hundert Meter Strecke von den unzähligen Hecken, Sträuchern und Bäumen auf und längs des Schienenstranges gesäubert. Beeindruckt hat mich beim vorderen Säuberungstrupp die Dichtheit des mittlerweile zugewachsenen Schienenstranges in Höhe des Krankenhauses Brackenheim. Man kam sich vor wie im Märchen „ Dornröschen“. Doch es ist leider kein Märchen und wird dank den Bremsern die in den einzelnen Gemeinden sitzen und darüber hinaus in CDU und FDP so bald nicht vom Spuk befreit werden. Beängstigend marode ist auch die zum Krankenhaus Brackenheim führende Bahn-Brücke. Von unten betrachtet sind deutlich schwere Schäden festzustellen. Wurde da jemals kontrolliert? Als Bürgermeister von Brackenheim würde ich mich schämen, dass meine Einrichtungen und das Stadtbild in Höhe der Gleisanlagen so Verkommt. Überrascht war ich auch, dass eingeladene Bürgermeister der Zabergäu -Gemeinden neben dem Landrat überhaupt nicht anwesend waren. Kein Interesse? Ach ja, da sollte doch eine Umgehungsstraße gebaut werden, vielleicht liegt es ja daran, man macht sich ja seine Gedanken. Immer mehr stinkende Autos, Zerschneidung der Landschaft, Bau der Straße durch Biotopgebiete und zum Schluss am Bauende in Pfaffenhofen noch eine stinkende, lärmende Tankstelle im Wohngebiet, einfach toll für die Anlieger. Nutznießer dieses Unsinns ist eigentlich nur die Stadt Güglingen, deren Autoverkehr aus der Stadt verschwindet. Die restlichen Gemeinden im oberen Zabergäu bleiben bei den maroden Straßen. Ich als einfacher Bürger hoffe nur auf den gesunden Menschenverstand nachfolgender Generationen, denen nach dem Ende des Ölzeitalters nichts anderes übrig bleibt, endlich die seit Jahren überfälligen umweltfreundliche Schienenwege im Zabergäu zu verlegen, mit denen auch noch ältere, gebrechliche Menschen, Pendler, Schüler auch aus dem oberen Zabergäu schnell , sicher und umweltfreundlich transportiert werden können.
Peter Kochert

Am 09.02.2012 trifft sich, nach langer Pause, die LINKE, Ortsverband Zabergäu, zu einer aktuellen Sitzung. Hierzu sind auch DIE FREUNDE DER LINKEN herzlich eingeladen. Bei diesem lockeren Zusammensein werden zwei Kurzfilme vorgeführt. Zum einem über Medien (Georg Schramm) und der zweite befasst sich mit der Riesterrente. Treffpunkt ist die Weinsteige in Güglingen, Beginn 19:30 Uhr.

Die diesjährige Weihnachtsfeier wird wieder mal Im CHINA RESTAURANT HONG-KONG, Brückenstr 16, 74348 Lauffen durchgeführt.
Termin: Mittwoch, den 14.12.2012, Beginn 19:30 Uhr.
05.12.2011

Volker Bohn ist mit seinem sozialen Konzept für die Rathaus Politik in
Brackenheim vorerst gescheitert. Trotz beachtlichen 7,6 %, die sogar von
örtlichen CDU Größen als überraschender Achtungserfolg gewertet wurden.
Brackenheim setzte auf Bewährtes. Der alte und neue Bürgermeister Rolf
Kieser hat bisher seit vierundzwanzig Jahren eine gute Politik für
Brackenheim gemacht. Kieser hat es fertig gebracht, dass Die Stadt
schuldenfrei ist. Er erwies sich als fairer und erfolgreicher Wahlkämpfer.
Im Gegensatz zu Kieser gelang es Volker Bohn nicht, die an die Urnen zu
treiben, die von seiner Politik am stärksten profitiert hätten. Mit 4.838
Wählern war die Wahlbeteiligung für eine Bürgermeistwahl sehr hoch. Dass der
relative Erfolg von Volker Bohn kein "Anti-Kieser" Effekt war, zeigt das
Ergebnis in seinem eigenen Stimmbezirk Rathaus. Mit 11,9% konnte er hier
sein bestes Teilergebnis einfahren. Dennoch muss man sich noch stärker
direkt um die benachteiligten Gruppen in unserer Gesellschaft kümmern, wenn
man soziale Mehrheiten auf allen Ebenen organisieren will.
Die Rede von Volker Bohn zum Wahlausgang finden Sie hier:
www.youtube.com/watch den folgenden Links zur Stadt Brackenheim können einzelne Ergebnisseabgefragt werden.http://wahlen11.rz-kiru.de/08125013VA/bm2011bf.html#Bez002http://wahlen11.rz-kiru.de/08125013VA/bm2011kl.html
01.12.2011
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Als Bürger Brackenheims habe ich ein vitales Interesse daran, dass sich die Stadt nicht nur wirtschaftlich weiter entwickelt, sondern auch sozial! Deshalb mische ich mich in die Kommunalpolitik ein.
Zur Person
Mein Name ist Volker Bohn, ich habe eine Berufsausbildung zum Maschinenschlosser durchlaufen , späteres Studium zum Wirtschaftsingenieur habe ich mit einem Diplom in Karlsruhe abgeschlossen. Ich bin im Maschinenbau auch im internationalen Bereich als selbstständiger Verkaufsingenieur tätig. Ich bin geschieden, habe zwei erwachsene Kinder. Nach dem Studium bin ich 1986 ins Zabergäu gezogen.
Meine Anliegen
• Brackenheim muss allen Kindern von Anfang an Chancengleichheit bieten!
Die ersten Grundlagen der schulischen Erziehung und der Integration werden in den Krippen und Kindertagesstätten gelegt. Aus diesem Grund setze ich mich für kostenlose Kitas und Krippen ein.
Sicher es wird die Stadt etwas kosten diesen Service zu bieten. Der eine oder andere hat mich schon darauf angesprochen, dass so etwas nicht zu bezahlen wäre. Wenn ich mir aber anschaue welche wunderbaren Kreisverkehrsinseln man dem goldenen Kalb unserer Zeit, nämlich dem Auto baut und was diese kosten, denke ich wenn sie etwas schlichter gehalten wären, zum Beispiel nur eine erhöhte Betonfläche, wären die Baukosten und die Wartungskosten erheblich niedriger als die Beispiele die wir alle vor Augen haben. Für das Auto ist uns nichts zu schade, aber Kinder sind kein Gegenstand der nach ein paar Jahren abgelegt werden kann. Unsere Kinder sollen uns ja schließlich einmal die Rente sichern.
Kinder mit Migrationshintergrund würden, falls sie es noch nicht können, mühelos deutsch lernen. In den Kitas kann ihnen auch die deutsche Kultur vermittelt werden, das ihnen und uns das spätere Zusammenleben erleichtert.
Man sollte nicht nur die Ausgaben im Blick haben, sondern natürlich auch die Kosten die man reduzieren kann.
Die größte Gefahr in Armut und Hartz IV zu rutschen, ist alleinerziehen zu sein. In solchen Fällen muss die Stadt dann oft mit Wohngeld einspringen. So etwas ließe sich vermeiden wenn ein kostenloser Ganztagesplatz in einem Kindergarten oder einer Kinderkrippe zur Verfügung stünde.
Eine weitere Möglichkeit diese Forderung zu finanzieren werde ich im nächsten Punkt erläutern.
• Das Stromnetz in Bürgerhand!
Wenn die Konzession mit der EnBW ausläuft, muss Brackenheim das Netz in die eigenen Hände nehmen. Die Durchleitungsgebühren können mit zur Deckung der Kosten der Kitas und Krippen aufgewendet werden.
Ich habe schon gelegentlich gehört, dass die Stadtverwaltung keine Erfahrung mit der Verwaltung des Stromnetzes hat. Klar das hat bisher die EnBW gerne für uns getan und dafür die Eine oder andere Summe eingestrichen, die Brackenheim in soziale Projekte hätte stecken können.
Die Erfahrung die uns fehlt haben die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen, die die Verwaltung für uns abwickeln kann.
NEV Neckar Elektrizitätsverband ist die Lösung die zur Zeit bei der Neuvergabe favorisiert wird.
Zur NEV könnte man einen eigen Vortragsabend machen. Aber ich will nur ganz kurz darauf eingehen.
Es wird argumentiert, dass die Gemeinden eine Mehrheit von 51% in dem Verband hätten und die EnBW nur 49%
Schaut man aber mal genauer hin dann sieht man, dass eine Gemeinde wie Schorndorf, immerhin etwa 3 Mal so groß wie Brackenheim 1,2% von diesem Kuchen hat. Das heißt Brackenheim käme etwa auf 0,4% und hätte folglich in diesem Verband nichts zu sagen. Kann als die EnBW eine oder zwei aus der Phalanx der Schultes herauslösen haben sie schon die Mehrheit. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass immer alle das gleich wollen. Zudem gibt es wegen der unfairen Verträge mit der NEV große Absatzbewegungen.
Ludwigsburg und Kornwestheim etwa wollen ausscheiden.
Und ich denke was die Großstadt Sersheim kann, bringt Brackenheim auch hin. Sersheim mit seinen ca. 5.000 Einwohnern betreibt sein eigenes Gasnetz. Das wird auch von den Stadtwerken Bietigheim – Bissingen verwaltet.
• Die Zabergäubahn muss wieder fahren!
Es genügen keine Lippenbekenntnisse! Als Bürgermeister werde ich mich energisch für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs einsetzen, der diesen Namen auch verdient.
Die Zabergäubahn wäre das Rückgrat eines zukunftsträchtigen Nahverkehrs. Angesichts des ab 2015 auch in Baden-Württemberg beginnenden Bevölkerungsrückgans wäre es ein großer Vorteil wenn wir sie hätten. Untersuchungen haben gezeigt, dass entlang des schienengebunden Nahverkehrs ein Bevölkerungswachstum entsteht und die Grundstückspreise steigen. Dies ist für die einheimische Wirtschaft ein großer Vorteil.
Die Zabergäubahn auch in einem sanften Tourismuskonzept von Vorteil. Urlauber könnten mit dem Rad und der Bahn die Gegend erkunden. Sie könnten das Auto nach der Anreise stehen lassen und würden so weniger CO² produzieren.
Wir haben hier so eine schöne Landschaft für Tourismus wie geschaffen und ich weiß, dass an diesem Projekt gearbeitet wird. Um die Menschen zu uns zu locken, könnte ich mir vorstellen zu versuchen eine Landesgartenschau ins Zabergäu zu holen. Dass so etwas für Gemeinden in der Größenordnung wie Brackenheim stemmbar ist zeigt das Beispiel Bad Rappenau, das nur unwesentlich größer ist. Für ein solches Projekt sollte auch versucht werden die anderen Gemeinden im Gäu mit ins Boot zu ziehen.
• Ein transparentes Rathaus schaffen!
Damit interessierte Bürger an der Gestaltung Brackenheims mitarbeiten können, müssen die Gemeinderatsbeschlüsse öffentlich über das Internet zugänglich sein. Projektvorhaben der Stadt müssen im Internet rechtzeitig angekündigt und öffentlich breit diskutiert werden. In Zeiten des Internets sind Geheimnisse vor dem Bürger unhaltbare Zustände.
Hierzu ein Beispiel. Im Frühjahr soll der Starttermin für den Bau des Weinkopetezzentrums sein. Darüber finde ich auf der Rathaus Homepage gar nichts. Die prämierten Vorschläge finde ich auf der Homepage der Architektenkammer Baden-Württembergs. Nach meinem Geschmack sind sie alle drei potthässlich. Als Bürger kann ich mich übers Internet nicht bemerkbar machen, kann keine Gedanken mit meinen Ratsherren austauschen. Da ist offensichtlich Nachholbedarf. So etwas zu betreiben und zu pflegen könnte man mit wenigen tausend Euro im Jahr bewerkstelligen. Damit wäre Brackenheim zumindest in dieser Hinsicht auf der Höhe der Zeit und anderen Städten und Gemeinden, die das auch nicht haben weit voraus.
• Krankenhaus
Bei diesem Thema gibt es wenig bis gar keinen Dissens zum Herrn Kieser. Da bin ich im selben Verein und möchte auch die Bürger auffordern Mitglied zu werden, damit bei Verhandlungen der künftige Bürgermeister einen starken Rückhalt hat.
Vielen Dank fürs aufmerksame Zuhören.
24.11.2011

Die Heilbronner Stimme stellt den Herausforderer des Amtierenden Bürgermeisters von Brackenheim vor: Volker Bohn. Bohn ist Mitglied des Kreisvorstandes der Unterländer LINKEN, seine Motivation bei der Wahl anzutreten fand er aber bei Stephan Hessel und seiner Aufforderung an die Bürger sich einzumischen. Artikel
09.11.2011
"Demokratie, Medien, Gesundheit - S21 geht uns alle an!" Am Montag 14.11. ab 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) im Bürgerzentrum Brackenheim, Austraße 21, 74336 Brackenheim es werden die beiden linken Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle und Kathrin Senger-Schäfer referieren. Haupsächlich soll aber diskutiert werden mit möglichst vielen Menschen aus Brackenheim und dem ganzen Unterland. Ladet alle ein!Richard Pitterle spricht zur Demokratiefrage. Der Protest gegen S21 hat die Verantwortlichen zu einer transparenteren und demokratischeren Herangehensweise gezwungen. Der Faktencheck mit Heiner Geißler wurde auf Phoenix übertragen, eine Landesregierung musste gehen und jetzt gibt es den ersten Volksentscheid in der Geschichte Baden-Württembergs. Aber das ist noch nicht genug, denn die gesetzlichen Regeln in BaWü lassen den Volksentscheid zur (vermutlich) unüberwindlichen Hürde werden. Wir wollen deshalb mehr Demokratie und Mitwirkungsrechte in BaWü.
Kathrin Senger-Schäfer ist medienpolitische und pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Sie wird S21 aus medien- und gesundheitspolitischer Sicht betrachten. Zwei bisher kaum diskutierte Aspekte des Megaprojekts S21.
Volker Bohn moderiert die Veranstaltung. Der Brackenheimer Bohn kandidiert momentan für das Brackenheimer Bürgermeisteramt.
Es verspricht also spannend zu werden!
Musikalisch wird der Abend von Acoustic Swing begleitet.
21.07.2011

Das Bündnis Heilbronn stellt sich quer hat in Eppingen eine Gedenkveranstaltung für den vor 15 Jahren von Neonazis ermordeten Werner Weickum organisiert. Am Ort des Mordes wurden Blumen niedergelegt. Volker Bohn hielt für DIE LINKE die unten stehende Rede. Die 60-80 Teilnehmer der Antifa-Veranstaltung waren vorallem junge Menschen. In Eppingen kamen auch etwa ein Dutzend Neonazis in die Nähe des Bahnhofs, die Polizei trennte aber die Gruppen.
"Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Nichts könnte dieses Schlagwort besser belegen als der Mord an Werner Weikum dem wir heute gedenken. Werner Weikum der zur falschen Zeit am falschen Ort war, wurde von Nazis ermordet. Diese Beliebigkeit Leute zu töten oder leben zu lassen findet sich oft wieder bei den 137 Morden die seit 1994 von Nazis begangen wurden. In den Statistiken des Tagesspiegels und der Zeit kann man dies nachlesen. Dort wird auch der Mord an Werner Weikum unter der Rubrik Nazigewalt geführt. Es ist ein Wesensmerkmal der Faschisten sich zum Herrscher über Leben und Tod zu erheben. In der Heilbronner Stimme vom 22.8.1996 werden Aussteiger aus der Clique die Werner Weikum ermordeten zitiert die ganz klar belegen, dass die Täter Neonazis waren. Es ist gut, dass in Eppingen in die Jugendarbeit investiert wird, um den Sumpf aus zu trocknen aus dem die Naziszene ihre jungen Mitglieder rekrutieren Könnte.
Bis heute dauern die Verbrechen im Kraichgau an. Erst im April gab es in der näheren Umgebung wieder Gewaltverbrechen durch Nationalsozialistische Schläger. Den Leugnern einer Naziszene möchte ich empfehlen mal in den Nachbarkreis zu blicken. Dort kennt sich nach Angaben der mrn-news.de einer regionalen online Zeitung, der Staatsschutz in unserer regionalen Szene gut aus. Daraus folgt messerscharf, dass auch eine Szene vorhanden ist.
Wozu Faschismus führt ist uns allen bekannt. Deshalb müssen wir wachsam sein und hinschauen, mahnen und erinnern, wenn es nötig sein sollte auch mit allen zu Gebote stehenden Mitteln offen bekämpfen und nicht die Augen verschließen und hoffen, dass es wie eine Erkältung vorbei geht.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus in Eppingen und auch nicht anderswo!"
06.04.2011
Der Ortsverband Zabergäu traf sich am Mittwoch, den 06. April 2011 im BESEN Wütherich/Pfaffenhofen zu einer Sitzung. Thema war die bittere Wahlniederlage der LINKEN bei der Landtagswahl mit nur 2,8% landesweit. DIE LINKE erhielt im ländlich geprägten Wahlkreis Eppingen 2,4% der Stimmen.
Der Wahlkampf war landesweit sehr gut, auch im Wahlkreis Eppingen konnten mit Uli Maurer und Gangolf Stocker interessante Veranstaltungen gemacht werden. Es wurden tausende von Wahlzeitungen verteilt und viele Infostände in allen Ecken des Wahlkreises durchgeführt. Das Ergebnis spiegelt nicht die Bemühungen der Mitglieder und die Reaktionen in der Bevölkerung wieder. Kritisiert wurde, dass einige Mitglieder viel geleistet haben, andere nichts. Hier wurde der Wunsch nach gemeinsamem Engagement laut.
Stuttgart 21 und Fukuschima haben den Grünen zugespielt, soziale Themen waren bei diesem Wahlkampf untergeordnet, DIE LINKE wird aber als "Partei der sozialen Gerechtigkeit" angesehen. In weiteren Sitzungen will der OV die weitere Richtung seiner Politik diskutieren.
Der Kandidat Peter Stender bedankte sich bei seinen Wahlhelfern. fv
02.02.2011
Der Stuttgarter Stadtrat, Hannes Rockenbauch, ist einer der "Väter" des Protestes gegen das Megaprojekt Stuttgart 21. Er war am Faktencheck mit "Schlichter" Heiner Geißler beteiligt. Davon berichtete Rockenbauch auch beim Schabenstreich in Brackenheim. Das Weiterführen der Proteste hält der Stadtrat für wichtig, da die sogenannte "Schlichtung" klargestellt hat, dass Stuttgart 21 eine verkehrstechnische Katastrophe für Stuttgart und das Ausbluten des regionalen Verkehrs in Baden-Württemberg bedeutet.
Landtagskandidat Peter Stender forderte, dass die Zabergäubahn endlich zu realisieren sei statt Milliraden im Stuttgarter untergrund zu verbuddeln. Das Zabergäu braucht die S-Bahn und somit eine vernünftige Verkehrsanbindung. fv
25.01.2011
Der diesjährige Bildungskongress der Linksfraktion im Bundestag fand in Stuttgart statt. U.a. sprach die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch zum Thema: "Bildung ist keine Ware. Bildung muss wieder öffentliches Gut werden".
Landtagskandiat Peter Stender war selbstverständlich auf der Konferenz. "Bildung ist ein wichtiger Schlüssel zur Überwindung von sozialer Spaltung in unserer Gesellschaft. Jedes Kind muss eine vernünftige Bildung erhalten, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern." So fasst Stender seine Eindrücke von der linken Bildungskonferenz zusammen.
23.12.2010

Der Ortsverein Zabergäu betreut mit seinem Landtagskandidaten Peter Stender den Wahlkreis Eppingen. Aus diesem Grund wurde ein Infostand in Bad Rappenau aufgestellt. Ziel war es, Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zur Landtagswahl am 27.3.2011 im Wahlkreis Eppingen zu sammeln. Insgesamt müssen 150 Unterstützungsunterschriften pro Wahlkreis gesammelt werden. Dieses Ziel konnte erreicht werden, die letzten Unterschriften wurden gesammelt und somit hat der Wahlkreis Eppingen die 150 Unterschriften erreicht: einer Kandidatur der LINKEN steht nun nichts mehr im Wege.
24.11.2010

Die Ersatzkandidatin der LINKEN im Landtagswahlkreises Eppingen, Jennifer Hötzl, hat ihren persönlichen Wahlkampfauftakt bei Oskar Lafontaine in Stuttgart begonnen. Die Studentin berichtet von ihren Eindrücke:
Eingeladen war der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im saarländischen Landtag von den Stuttgartern Jusos. Der ehemalige Vorsitzende der SPD, wie auch später der Linkspartei, legte die derzeitige politische Lage vor über 100 Jugendlichen, darunter auch Linke, Grüne und Gewerkschaftsmitglieder, dar.
In gut eineinhalb Stunden ging Oskar Lafontaine auf die politische Lage ein. Er erklärte zunächst, was linke, soziale Politik für ihn bedeutet. Wer linksgerichtet ist, sollte immer den sozial Schwachen an erster Stelle im Blick haben. Darunter fallen sowohl Hartz IV Empfänger, wie auch Arbeitnehmer generell. Deshalb tut sich Lafontaine schwer damit, die SPD und die Grünen an sich als linksgerichtet zu sehen. Er geht sogar soweit, die Linke als einzige soziale, christliche, wie auch liberale Partei zu bezeichnen, was seiner gespannten Zuhörerschaft ein leises Schmunzeln entlockte- was aber, nach seiner Erläuterung überhaupt nicht weit hergeholt, nein sogar sehr plausibel erscheint- steht die Linke doch für diese Art Nächstenliebe, Schwächeren zu helfen, wie auch in so weit freiheitsbringend, dass ein Mensch erst dann frei sein kann, wenn er Teil an der Gesellschaft haben kann. Was auf beispielsweise Hartz IV Empfänger nicht zutrifft.
Danach beantwortete Oskar Lafontaine noch etwa eine Stunde lang Fragen aus dem Publikum, die sich sowohl aus Verständnisfragen, wie auch rund um Lafontaines Ansichten sowohl zu Innen- als auch zu Außenpolitik, wie auch persönliche Darlegungen über seine Zeit bei der SPD zusammensetzten.
Alles in Allem war es ein gelungener Abend, der jedem, egal aus welcher Partei oder Bund, zum Nachdenken anregte und den ein oder anderen die Erklärungen der politischen Lage brachten. Auch wenn Oskar Lafontaine mit dem Satz endete: „Demokratie beginnt in der Diskussion.“ Und diese hat an jenem Dienstag Abend stattgefunden.
17.11.2010

Am 17. November formierte sich der Ortsverband Zabergäu neu. Der bisherige Vorstand, Andreas Kremm trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Gewählt wurde als erster Sprecher des Verbandes Wilhelm Hötzl, der schon einmal in der Vergangenheit für 4 Jahre den Ortsverband unter der WASG / DIE LINKE leitete. Auf Grund der steigenden Mitgliederzahl im Zabergäu wurde der Ortsvorstand um einen weiteren Vorstandssitz erweitert. Wegen den Parteistatuten konnte die Bewerberin Katharina Bonifert (16) als zweite Ortsverbandssprecherin noch nicht gewählt werden. Ihre Wahl wird in ca. 4 Wochen wegen dem Eintrittsdatum nachgeholt. Als dritter Sprecher wurde Andreas Kremm bestätigt. Als Schriftführer setzte sich Peter Kochert durch. Hötzl appellierte an die Mitglieder sich auf die kommende Landtagswahl zu konzentrieren um gemeinsam die 5% Hürde zu überschreiten.
27.09.2010

Bei der 3.öffentliche Sitzung des Regionalverbandes in Eppingen-Richen demonstrierten Mitglieder der LINKEN aus dem Zabergäu mit zwei großen Transparenten „Gewerkschafter gegen Stuttgart 21 – oben bleiben“ und Freunde der Zabergäubahn vor der Halle. Gleich in zwei Tagesordnungspunkten wurde das Thema Schiene und Nahverkehr behandelt. Verabschiedet wurde unter Punkt 2 ein konkretes 36 seitiges Positionspapier zur Zukunft des Schienenpersonenverkehrs in der Region Heilbronn-Franken. Die Diskussion war geprägt von der aktuellen Debatte um Stuttgart 21 und die Folgen für den Nahverkehr. Landrat Piepenburg kündigte für die CDU-Fraktion einstimmige Zustimmung an. Die 7 köpfige Fraktion GRÜNE-ödp-DIE LINKE wollte, dass das Projekt S 21 aus dem Papier herausgenommen wird. Fraktionsvorsitzender Armin Waldbüßer zeigte Zustimmung zum Positionspapier und beantragte allerdings eine getrennte Abstimmung zum Thema Stuttgart 21, „so wie wir nicht erwarten können, dass sie S 21 ablehnen werden, so können sie von uns nicht erwarten, dass wir S 21 zustimmen – daher unser Antrag über die Passage zu S 21 getrennt abzustimmen“. Selbst dieser harmlose „Neutralisierungsversuch“ wurde gnadenlos niedergestimmt.
22.09.2010

DIE LINKE im Wahlkreis 19 nominiert Peter Stender
DIE LINKE hat im Wahlkreis 19 Eppingen 34 Mitglieder, davon waren 16 Stimmberechtigte bei der Wahlversammlung in Schwaigern-Stetten anwesend. Nach einer spannenden Kandidatenvorstellung und -befragung bei der die drei Anwärter, Volker Bohn, Werner Hartmann und Peter Stender, ihre politischen Meinungen und Überzeugungen kundgeben konnten, wurde Peter Stender zum Kandidaten für die Landtagswahl am 27. März 2011 gewählt. Zur Ersatzkandidatin wurde, mit deutlicher Stimmenmehrheit, die Studentin Jennifer Hötzl aus Pfaffenhofen gewählt.
Stender ist seit dem Gründungsjahr 2007 Mitglied in der Partei DIE LINKE. Die Auswirkungen der Agenda 2010 haben ihn veranlasst sich politisch in der LINKEN zu engagieren, für den 52-jährigen die „einzige Alternative“ zum „sozialen Kahlschlag“ Der gelernte Mechaniker ist langjähriges Mitglied der IG Metall und hat als Betriebsrat in seiner Firma soziale Verantwortung übernommen. Er bewirbt sich, da er im aktuellen Landtag die Arbeitnehmerschaft nicht ausreichend vertreten sieht. Die Landesregierung spreche nicht die „Sprache der Bürger“ und regiere an den Menschen vorbei.
Prekäre Arbeitsverhältnisse hält Stender für unerträglich, wo möglich sollen reguläre Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Land muss darin eine Vorbildfunktion erfüllen und den Öffentlichen Dienst ausbauen, statt immer mehr Bereiche der Daseinsvorsorge zu privatisieren.
Der verheiratete Vater von 4 Kindern möchte sich für die Verbesserung des Nahverkehrs im Land einsetzen. Spezielles Augenmerk möchte er auf die Zabergäubahn legen, damit das Zabergäu verkehrspolitisch nicht abgehängt wird. Statt Unsummen für ein Großprojekt wie Stuttgart 21 auszugeben, soll das Land in regionale Strecken investieren.
Bildung ist das Hauptthema der Ersatzkandidatin Jennifer Hötzl. Die 21-jährige Studentin ist direkt von Studiengebühren betroffen und fordert, um allen Menschen den Zugang zur Bildung zu ermöglichen, Gebührenfreiheit vom Kita-Platz bis zur Universität. Gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse würde die ungleichen Chancen des momentanen Bildungssystems in Baden-Württemberg erheblich verbessern. Die Lehramtsstudentin ist aber auch bei den Protesten gegen Stuttgart 21 dabei. „Es fehlt Geld in allen Bereichen, nicht zuletzt bei der Bildung, während in Stuttgart Milliarden vergraben werden.“
02.09.2010

Unter dem Motto: “ Zabergäubahn statt Stuttgart 21 “ fand am Donnerstag, den 02.09.2010 in Brackenheim zum ersten mal der so genannte “ Schwabenstreich “ vor dem Rathaus statt. So fanden sich ab 18:30 Uhr ca. 25 Aktivisten aus der Region ein. Mit dem Glockenschlag, um Punkt 19:00 Uhr, des Kirchturmes erfolgte der lautstarke Protest zu Stuttgart 21. Mit Trillerpfeifen und Trommeln äußerte man seinen Unmut. Nach ca. 1 Minute endete der Protest. Danach wurde man über die neueste Lage zu Stuttgart 21 informiert. So sollen sich die derzeitige Gesamtkosten auf ca. 15 Milliarden Euro belaufen. Der Bund fordert schon jetzt, dass das Land und die Bahn die Mehrkosten übernehmen sollen. Zur Erinnerung: die derzeitige Verschuldung von Baden-Württemberg belaufen sich auf über 45 Milliarden Euro! Verschwendung und Großmannsucht auf der einen Seite und auf der anderen Kürzungen im Sozialen - bei dem Ärmsten der Gesellschaft! So was nennt man verantwortungslos!
11.08.2010

Die CDU lud zum Wandern im Zabergäu, Stromberg und Kraichgau ein. Es kamen einige Prominente aus Stuttgart. So war Peter Hauk, Fraktionsvorsitzender der Landes CDU und Staatssekretärin Friedlinde Gurr Hirsch angereist, um sich ihrer Klientel aus vielen Landesteilen zu widmen. Offensichtlich sind der CDU die Umfragewerte derartig in die Knochen gefahren, dass man jetzt viel Zeit bei seiner Herde verbringt.
Etwa 50 Personen kamen zum Treffpunk in Ochsenburg. Doch nicht nur CDU Mitglieder und Sympathisanten kamen zum Wandern mit Friedlinde Gurr Hirsch, sondern auch drei ungebetene Gäste im Strahlenschutzanzug mit Atemschutzmaske und Atom-Bannern. Die drei Vertreter des BBMN (Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar) wurden zunächst recht feindselig empfangen und aufgefordert nicht mit zu wandern. Die Diskussionen beim Begrüßen waren heftig und emotional. Dann hielten die CDU Mitglieder Distanz, doch offensichtlich war die Neugier doch zu groß. Beim Wandern suchten einige mit den Protestierern das Gespräch und das auch in einer Art und Weise, dass Argumente ausgetauscht werden konnten.
Die AktivistInnen bemerkten, dass es auch zwischen den CDU Mitgliedern und Sympathisanten zu Diskussionen über die Atomkraft kam. Auf der gemeinsamen Wanderstrecke konnte es bei den interessanten Gesprächen freilich nicht zu einem Konsens kommen. Dennoch ist klar dass auch innerhalb der CDU die Atomkraftlobby nicht das alleinige Sagen hat.
Nach ein paar Kilometern verließen die Protestierer die Wanderung und besprachen auf dem Rückweg das Geschehene und die kommenden Termine.
Am Freitag, den 13.8 um 16 Uhr treffen Sie sich in Eppingen auf der nächsten CDU-Veranstaltung und hoffen auf weitere MitprotestiererInnen.
Volker Bohn
17.06.2010
Der OV Zabergäu will einen Kandidaten für die Lantagswahl 2011 aus den eigenen Reihen vorschlagen und unterstützen. Es wurden auf der Mitgliederversammlung dem Kreisvorstand drei Kandidaten vorgeschlagen: Bohn Volker, Hartmann Werner, Stender Peter und Hötzl Wilhelm als Ersatzkandidat.
Der OV Zabergäu schlägt als Versammlungsort die größte Gemeinde im Wahlkreis 19 Eppingen vor. Wir möchten unsere Kandidatenwahl am 21.9.10 durchführen.
Des weiteren wurden aktuelle politische Probleme diskutiert, wie die Ölkatastrophe in den USA, der Rücktritt des Bundespräsidenten Köhler und die vergangene Krisendemo in Stuttgart.
16.12.2009
Am Freitag den 11.12.2009 fand vor den Toren der Fa. MAGNA Donnelly Zaberfeld GmbH eine Flyer-Aktion der Partei DIE LINKE Ortsverband Zabergäu statt.
Bei dieser Aktion wurden die Mitarbeiter der Firma MAGNA nochmals an die sogenannte „Mitarbeiter Charta“ – versteckt in einem Weihnachtsmärchen – erinnert. Kritisch wurde auch der ständige Wechsel von Führungskräften bewertet. Auch der Austausch von „teuren Fachkräften“ durch billige und unterbezahlten Leiharbeitern wurde, aus Sicht des Ortsvereins Zabergäu, als Ursache für die zunehmende Qualitätsprobleme gesehen.
Hintergrund hierfür ist der zunehmende Druck von internationalagierenden Aktiengesellschaften die ihre Gewinnerwartungen jedes Jahr aufs Neue nach oben schrauben. Manager wie Siegfried Wolf sind es, die dies mit aller Macht zu Lasten der Beschäftigten durchsetzen. Dies sogar ohne dass sie selbst ein Quantum von Risiko tragen müssen. Auch in Krisenzeiten versucht man Gewinneinbrüche zu Lasten der Beschäftigten zu minimieren. Einkommenskürzungen, Arbeitszeitverlängerungen, Verlagerungen sowie Betriebsschließungen – wie jetzt in Zaberfeld – sind dabei Mittel zum Zweck. Dass dabei viele in Hartz IV geschickt werden interessiert Manager wie Wolf nicht – denn er verzichtet dabei gewiss nicht auf ein Teil seines mehr als üppiges Einkommen. Aber auch die Beschäftigten machten es der Firma MAGNA leicht. Die wenigsten sind gewerkschaftlich organisiert. Statt dass die Bänder stillstehen wird weiter geschichtet. Dies obwohl viele im Raum Zaberfeld keine Zukunftsperspektive mehr haben.
Dieses „Weihnachtsgeschenk“ der Firma MAGNA an seine Zaberfelder Mitarbeiter machte aber nur die jetzigen politischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich. Gesetzgebungen die unter der damaligen ROT/GRÜNEN- Regierung verabschiedet worden sind und von der jetzigen SCHWARZ/GELBEN fortgeführt werden sind der Wegbereiter von Armut, Not und Elend.
Die Aktion wird durch die Einbeziehung der anliegenden Ortschaften in den nächsten Tagen fortgeführt.
Gestern Abend lud ein Bündnis aus verschiedenen Bürgerinitiativen ausBietigheim-Bissingen und der Region Neckar-Enz die Direktkandidaten zur Bundestagswahl zu einer Podiumsdiskussion rund um das Thema Klimaschutz ein.
Ca. 150 Menschen füllten den Bietigheimer Kleinkunstkeller gestern abend, um den Ausführungen der einzelnen Kandidaten zum Thema Klimaschutz zu folgen. mehr
Willkommen im Zabergäu
Die Mitglieder der Partei haben sich bemüht eine gute Mischung aus jung und alt, Männern und Frauen sowie Mitbürgen und Genossen mit Migrationshintergrund aufzustellen. Es kandidieren auch Mitbürger mit britischem und französischem Pass.
Hier die Kandidatenliste der LINKEN für die Wahlbezirke Eppingen, Schwaigern, Brackenheim und Lauffen:
Wahlkreis | Name und Beruf, Wohnort |
Eppingen I | 1 Andreas Kremm, kaufmännischer Angestellter Brackenheim |
| 2 Eric Billam, Augenoptiker, Eppingen |
| 3 Jürgen Hoffmann, Selbstständig, Eppingen |
| 4 Nathalie Hötzl, Hausfrau, Pfaffenhofen |
| 5 Werner Hartmann, Rentner/Dipl. Designer, Cleebronn |
| 6 Peter Kochert, Arbeitssuchend, Pfaffenhofen |
Schwaigern II | 1 Jennifer Hötzl, Abiturient, FSJ, Pfaffenhofen |
| 2 Dieter Genthner, Umwelttechniker, Leingarten |
| 3 Andreas Kremm, kaufmännischer Angestellter, Brackenheim |
| 4 Eric Billam, Augenoptiker, Eppingen |
| 5 Heiko Blum, Lehrer, Lauffen |
Brackenheim III | 1 Volker Bohn, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Brackenheim |
| 2 Sari Maside, Hausfrau, Brackenheim |
| 3 Wilhelm Hötzl, Anlagentechniker, Pfaffenhofen |
| 4 Jennifer Hötzl, Abiturient, FSJ, Pfaffenhofen |
| 5 Werner Hartmann, Rentner/Dipl. Designer, Cleebronn |
| 6 Peter Stender, Bohrwerker, Cleebronn |
| 7 Sabrina Stender, Industriemechanikerin, Cleebronn |
Lauffen IV | 1 Lucia Hermus, Dipl.-Sozialarbeiterin, Lauffen |
| 2 Ridvan Zeyrek, Dipl. Ingenieur, Nordheim |
| 3 Heiko Blum, Lehrer, Lauffen |
| 4 Dieter Genthner, Umwelttechniker, Leingarten |

Die LINKE im Kreis Heilbronn begrüßte um die Jahreswende ihr 100. Mitglied. Die LINKE Ortsverband Zabergäu hatte daran einen gehörigen Anteil. Satte 24% Mitgliedersteigerung konnte man im Zabergäu verzeichnen! Im gesamten Kreis Heilbronn konnten die Listen für die Kreistagwahl komplett gefüllt werden. Am 04.03. trafen sich einige Aktive des Ortsverbands Zabergäu. Treffpunkt war die Gaststätte Löwen in Richen bei Eppingen. Man besprach die allgemeine wirtschaftliche bzw. politische Lage. Für die Kreistagswahl muß man nun Unterstützungsunterschriften sammeln. Wir bittet deshalb die Bevölkerung um ihre Unterstützung. Durch den Anstieg der Mitgliederanzahl hofft man auch, dass weitere Ortsvereine gegründet werden. Dies erleichtert und entlastet auch die politische Arbeit des Ortsverbands Zabergäu.
Am 19.11.2008 hat DIE LINKE des Ortsverbandes Zabergäu eine neue Führungsriege gewählt.
Die Sitzung wurde mit einer politischen Einschätzung der Lage von Wilhelm Hötzl eröffnet. Er erläuterte warum und wie DIE LINKE im Zabergäu entstand. Auf die Entwicklung der Partei eingehend verwies er auf die Zunahme der Mitglieder von 9 auf 13 innerhalb des letzten Jahres.
Zum neuen ersten Vorstand wurde Andreas Kremm einstimmig gewählt. Er ersetzt den bisherigen Vorsitzenden Wilhelm Hötzl der aus beruflichen Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Er unterstützt den neuen Vorsitzenden weiterhin in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender, zu dem er einstimmig berufen wurde. Zur ersten Schriftführerin wurde einstimmig Lucia Hermus und zur zweiten Schriftführerin wurde bei einer Enthaltung Sabina Bachmann gewählt. Dem bisherigen ersten Vorstand Wilhelm Hötzl dankte der Ortsverband für seine hervorragende Arbeit und übereichte ihm als Anerkennung das Buch von Uli Maurer „Eiszeit“.
Nach der Wahl der Vorstände stellte sich Walter Kubach aus Mundelsheim als Kandidat für das Bundestagsmandat des Wahlkreises Neckar/Zaber vor. Er ist im Ulmer Büro des Bundestagsabgeordneten Uli Maurer beschäftigt und bemüht sich darum, als Kandidat für DIE LINKE im September 2009 in den Bundestagswahlkampf zu ziehen.
Nachdem der Lebensmittel-Discounter REWE schon öfters durch schlechte Behandlung seiner Mitarbeiter aufgefallen ist, schlugen die Manager dieses Konzern erneut zu. Die Arbeitszeit soll nun von 22:00 Uhr auf Mitternacht (24:00 Uhr) erweitert werden. Sollten die Mitarbeiter diesem Diktat nicht nachkommen so würden sie durch Leiharbeiter ersetzt! Dank der arbeitnehmerfeindlichen Politik durch Parteien wie die CDU/CSU, SPD, FDP und die Grünen sind heutzutage solche Erpressungen möglich. Leidtragende von eventuellen gesundheitlichen Folgen sind - dank der verfehlten Gesundheitspolitik - die Arbeitnehmer selbst. Reine Habgier macht den Menschen zum Sklaven.
REWE als menschenverachtendes Negativbeispiel!
wh
Wie bereits berichtet hat sich die Stadt Brackenheim bereits im Mai grundsätzlich bereit erklärt, den Mittagstisch der von HARTZ IV betroffenen Kinder sehr stark zu subventionieren und ist aus eigenem Antrieb breit den Kreis der Bedürftigen noch zu erweitern. Der Begriff der Bedürftigkeit ist nicht definiert, um „ein Kind das ein paar Euro zu viel hat nicht durchs Raster fällt“. Inzwischen konnte Bürgermeister Kieser und Herr Armbruster konkrete Zahlen vorlegen. Statt wie bisher 3 € sollen nur noch 1 € zugezahlt werden müssen. Selbst zu der Vorgehensweise der Bezahlung hat man sich seitens der Stadtverwaltung schon Gedanken gemacht. Die Schüler bezahlen mit einer Magnetstreifenkarte, ähnlich einer Scheckkarte und je nach Bedürftigkeit werden unterschiedliche Beträge abgezogen. Die Karten unterscheiden sich äußerlich nicht, so dass sich kein HARTZ IV Kind outen muß.
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der evangelischen Landeskirchen in Baden und Würtemberg geißelt die Hartz IV Gesetzgebung und verurteilt mit Vehemenz die starke Zunahme prekären Arbeitsverhältnisse in Deutschland.
Dabei sind es gerade die sogenannten caritativen Einrichtungen die die neuen Möglichkeiten der Agenda 2010 immer mehr nutzen um ihre Kosten zu senken.
Auch im Zabergäu findet man entsprechende Negativbeispiele:
In Güglingen werden Erzieherinnen mit befristen Verträgen beschäftigt und nicht übernommen, Schwerbehinderte in prekären Verhältnissen beschäftigt und in eine unsichere Zukunft entlassen. Für prestigeträchtige Bauobjekte ist jedoch offensichtlich genügend Geld vorhanden.
Sehr geehrter Herr Landesbischof,
in einer für mich fast ausweglosen Situation wende ich mich heute mit diesem Schreiben an Sie. Seit dem Jahre 2003 bin ich als Hausmeister in der Ev. Kirchengemeinde in 74363 Güglingen im Zabergäu beschäftigt. Zunächst in Teilzeit als Stellvertreter für unseren freigestellten MAV Vorsitzenden und LAKI- Mitarbeiter Friedrich Sigmund. Im Jahr 2004 wurde ich zu 100% auch noch für das Amt des Mesners eingestellt, man war mit meiner Arbeit zufrieden. Allerdings mit der Einschränkung auf 4 Jahre befristet wegen der Freistellung von Friedrich Sigmund. Nun sind im Juni 2008 die 4 Jahre beendet und ich hoffte, nachdem F. Sigmund als MAV- Vorsitzender wieder in seinem Amt bestätigt wurde, für weitere 4 Jahre beschäftigt zu werden. Im Jahr 2005/2006 erkrankte ich schwer ( 3 Bandscheibenvorfälle ) und konnte ab Februar 2007 nur noch 70% aus gesundheitlichen Gründen das Amt ausüben.
Für die verbliebenen 30% wurde ein Ehepaar beschäftigt, wobei der Mann auch 80% schwerbehindert ist. Das Zusammenspiel zwischen dem Ehepaar und mir klappte sehr gut. Hatte ich Dienstfrei, so übernahm das Ehepaar den Dienst und umgekehrt ich ihren Dienst. Doch nun hat der KGR entschieden das Ehepaar und mich nicht mehr zu beschäftigen. In mehreren Gesprächen und auch in Bewerbungen haben wir unsere Dienste der Ev. Kirchengemeinde Güglingen angeboten, doch der KGR ist der Meinung dieses Amt nur in die Hände einer Person vergeben zu können. Dieses ist nun geschehen. Die MAV wurde von uns eingeschaltet, aber auch hier ist keine Unterstützung zu erwarten. Ich habe mich auch an den Bezirks- Mesnerpfarrer, Herrn Wendnagel und an den Landesmesnerpfarrer, Herrn H.P. Ziehmann gewandt, sie mögen doch nochmal mit meinem Dienstherrn darüber reden. Es hat alles keinen Erfolg gebracht. So werde ich jetzt mit 54 Jahren und schwerbehindert in die Arbeitslosigkeit entlassen. Für mich bedeutet es den sozialen Abstieg, meine Frau ist ebenfalls Gehbehindert, auch sie kann den drohenden finanziellen Verlust nicht auffangen. Es droht uns eine Altersarmut. Ich habe mein Amt gewissenhaft und gerne ausgeführt, aber durch die Haltung des KGR gegenüber uns schwerbehinderten Mitarbeitern bin ich sehr enttäuscht.
Mit freundlichen Grüßen
P. Kochert
Liebe interessierte Leser, Parteimitglieder,Freunde und Gönner der Linken im Zabergäu!
Aus aktuellem Anlass aufgrund der geplanten Abholzung eines Waldstückes für einen geplanten LKW-Parkplatz bei der Fa. Wilhelm Layher GmbH+ Co KG in Eibensbach möchten wir alle Interessierten Leser auf den Waldschadensbericht bzw. die Waldzustandserhebung der Bundesregierung aufmerksam machen. In diesem Bericht wird für den aufmerksamen Leser deutlich mit welcher verlogenen Erhebung von den Problemen unserer Umwelt abgelenkt werden soll.
Den kompletten Bericht kann man auch unter www.waldportal.org einsehen.
Die LINKE im Zabergäu hat die Überschrift zu dem Bericht etwas anders dargestellt und lautet wie folgt :
Das Märchen vom gesunden Wald ! Oder wie die Deutsche Bundesregierung Märchen in Umlauf bringt!
Am Dienstag 29. Januar 2008 um 17:47 Uhr teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin ihren Waldzustandsbericht mit folgendem Wortlaut schriftlich der Öffentlichkeit mit :
Der Zustand der Wälder in Deutschland hat sich 2007 leicht verbessert. Der Anteil der Bäume mit deutlich sichtbaren Nadel oder Blattverlusten der Baumkronen sei gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 25% zurückgegangen. Keine Schäden an den Kronen wies jeder dritte Baum auf
Dem Wald geht es seit 2004 nach und nach besser. Auch sorgte 2007 reichlich Regen für eine gute Wasserversorgung der Bäume…….
Soweit Auszüge über den Waldzustandsbericht der Regierung für 2007!
Doch schon am 30.01.2008, also 1 Tag später wurden plötzlich ganz andere Zahlen zur Waldzustandserhebung genannt und von den Werten vom Vortag wieder abgewichen:
Obwohl der Anteil schwer Kranker Bäume mit deutlicher Kronenlichtung von 28 auf 25 Prozent zurückging, wuchs der Anteil kranker Bäume von 40 auf 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Wälder leiden unter dem Klimawandel sowie unter einer zu hohen Stickstoff und Säurebelastung, heißt es in dem Bericht. Die kritischen Grenzen der Belastung für Stickstoffverbindungen und Säure seien trotz zunehmender Maßnahmen gegen Luftverschmutzung „ großräumig „ überschritten worden……..
Die Länder mit den größten Waldschäden sind das Saarland, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.
Im Saarland gelten 43% der Bäume als schwer Krank, in Baden-Württemberg 40%, inHessen 36% und in Thüringen 35%. Alle anderen Bundesländer liegen z.T. erheblich darunter.
Soweit die Auszüge aus den Waldzustandserhebungen und Einschätzungen der Bundesregierung.
Die LINKE im Zabergäu, Der Bund für Umwelt und Natur ( BUND ) sowie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kommen zu einem ganz anderen Ergebnis.
Die Regierung verharmlost und versucht mit Schönfärberei die Lage des kranken Waldes herunterzuspielen. Schon allein die Tatsache, dass der Waldzustandsbericht nicht mehr auf einer Pressekonferenz vorgestellt wird , sondern in Form einer Ergebnisübersicht ins Internet gestellt wird und darüber hinaus nur noch in einer Legislaturperiode als Waldzustandsbericht über die Waldschäden berichtet wird, zeigt wie man hier eine Täuschung und Vertuschung vornehmen will.
Doch leider kann man durch die desolate Umweltpolitik der Regierung die sichtbaren Schäden nicht verbergen.
Forderungen der Umweltverbände werden ignoriert und abgetan, es wird auch nicht von Schädigungen der Natur durch den immer rasanteren Anstiegs des Straßenverkehrs gesprochen. Tempolimit, Ausbau des Schienennetzes bzw. Verlagerung auf die Schiene wird längst nicht mehr favorisiert
Die Deutsche Automobilindustrie hinkt um Jahre der Konkurrenz aus anderen Ländern beim Umweltfreundlicheren Antrieb von Fahrzeugen und Alternativen hinterher. Auf den Automobilausstellungen glänzt man mit großen Flaggschiffen mit viel PS und teilweise unnötigem Zubehör. Verbrauchswerte spielen bei den großen kaum eine Rolle .
Stattdessen wird die KFZ-Steuer erhöht, werden überflüssige Feinstaubplaketten verkauft deren sogenannte Einschränkungen niemanden betreffen. So füllt man den Staatssäckel, aber die Umwelt wird dadurch nicht entlastet.
Um noch eins draufzusetzen beschließt man neue umweltschädliche Kohlekraftwerke zu bauen. Statt auf umweltfreundliche Energien wie Wind, Wasser, Sonnenenergie zu setzen, bedient man die Energiekonzerne auf Kosten der Umwelt.
Die Linke hat ein Konzept entwickelt welches sich am Gemeinwohl und am Umweltschutz orientiert:
Wirtschaft und Umwelt: Nachhaltig dem Gemeinwohl verpflichtet statt kapitaldominiert und umweltzerstörend
Presse-Meldung vom 6.4.2008
Die Atommafia wird nicht müde!
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat den von der früheren rot-grünen Bundesregierung vereinbarten und von der großen Koalition bestätigten Atomausstieg erneut infrage gestellt.
''Ich glaube, dass die Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD, die auf Druck der SPD geschaffen worden ist, nicht mehr gehalten werden kann'', sagte er in einem Interview der ARD-Sendung ''Bericht aus Berlin''.Es gebe einen deutlich gestiegenen Energiepreis und ein Umdenken in den Nachbarländern. Die Bundesregierung müsse sich daran orientieren, sagte Oettinger zur Begründung.
Kommentar:
Eigentlich war es für meinen Geschmack einige Tage fast zu ruhig um das Thema Atomausstieg, bzw. um die Klärung der Frage der Abschaltung von Neckarwestheim I. Doch nun schlägt der Meister wieder zu. Unverhohlen wird krampfhaft nach Argumenten für eine Verlängerung von AKW- Laufzeiten gesucht. Argumente wie „ Die Lichter gehen aus“, wir werden vom Ausland abhängig, die Wirtschaft wird gefährdet, sind nur einige weitere scheinheilige Argumente gegen den Atomausstieg. Herr Öttinger, sagen Sie doch den Leuten einfach nur die Wahrheit! Es geht Ihnen doch nur um den Machterhalt der Konzerne, sind ihnen die Gefahren die die Kernenergie mit sich bringen eigentlich egal? Als Ministerpräsident sind auch Sie dem Wohle der Bürger verpflichtet und sollten Schaden abwenden. Doch mit Befürwortung von Kernenergie machen Sie gerade das Gegenteil. Unsere nächsten Generationen werden uns in tausenden von Jahren noch verfluchen um die Altlasten der Radioaktivität. Oder können Sie Garantieren wie viele Jahre dieses Gift in den Fässern und anderswo sicher ist?
Meinen Kindern und Enkeln möchte ich und mit mir Millionen von Menschen diese bevorstehende Verseuchung nicht antun.
Die Linke im Zabergäu
Peter Kochert
Kinderkrebsrisiko in der Nähe vom Atomkraftwerk Neckarwestheim und bei weiteren 15 untersuchten deutschen Atomkraftwerken stark erhöht!
Zwischen 1980 und heute erkrankten jedes Jahr 5 bis 12 Kleinkinder an Krebs oder Leukämie durch den Betrieb der westdeutschen Atomkraftwerke. Das ist das Ergebnis einer Studie die im Dezember 2007 vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht wurde. Außer einer weiteren mehrmonatigen Überprüfung der Ergebnisse zu beantragen, bleibt das Umweltministerium bisher untätig.
Anlässlich des Weltkrebstages fordert die Ärzteorganisation IPPNW - (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.)stärkere nationale und internationale Bemühungen um die eindeutig bestehenden Zusammenhänge zwischen den Krebserkrankungen von Kleinkindern und dem Normalbetrieb von Atomkraftwerken aufzuklären.
Die Fall-Kontroll-Studie beweist eindeutig eine um 60% erhöhte Krebsrate und ein 120% erhöhtes Leukämie-Risiko für Kinder unter 5 Jahren, die im 5 Km Umkreis von Atomkraftwerken wohnen.
Die Untersuchung und Studie kam auch nur zustande, weil sich erst nach öffentlichem massivem Druck und über Zehntausend Protestbriefen an Behörden und Ministerien das Bundesamt für Strahlenschutz zu einer Studie veranlasst sah.
Nachdem nun der Zusammenhang zwischen erhöhten Krebs- und – Leukämieraten und der Wohnortnähe zum Atomkraftwerk nachgewiesen wurde, müssen die Ursachen dafür umgehend weiter aufgeklärt werden. Die betroffene Bevölkerung an AKW Standorten sollte schnell und Umfassend mit geeigneten Methoden untersucht werden.
Bei diesen massiven Befunden an jedem deutschen Atomkraftwerks-Standort ist eine strahlenbedingte Ursache auf jeden Fall hoch wahrscheinlich. Wer jetzt noch über Zufall spricht, macht sich lächerlich, so Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW.
Das im europäischen Umweltrecht verankerte Vorsorgeprinzip gebietet es nun, die deutschen Atomkraftwerke umgehend stillzulegen.
IPPNW fordert das Bundesumweltministerium auf, umgehend die offensichtlich laschen Grenzwerte für radioaktive Emissionen aus den Atomkraftwerken zu überprüfen und deutlich zu senken. Ab sofort sollten nicht mehr die betroffenen Kinder und die Eltern die Beweislast für die Ursache der Erkrankung an Krebs tragen müssen, sondern umgekehrt die Betreiber der Atomanlagen.
Ausführliches zum Thema Atomkraft finden Sie hier.
Die Linke im Zabergäu
Peter Kochert
Sozialverbände schlagen Alarm!
Was die Linkspartei schon lange vorausgesehen hat ist in der Bundesrepublik bittere Realität geworden
2,5 Millionen Kinder leben zur Zeit in Deutschland in Armut, 3 Millionen Rentner sind von Armut bedroht.
18,3 % der Bundesbürger gelten als armutsgefährdet. Das sind alarmierende Zahlen und Entwicklungen. Auch der Sozialverband VdK mit seinen 1,5 Millionen Mitgliedern versucht mit einer Bundesweiten Kampagne die Politik, Wirtschaft und Bevölkerung zu informieren.
Die Armut wächst und zwar in allen Altersgruppen, Armut hat viele Facetten. Da gibt es die verschämte und versteckte Armut, die besonders unter den überwiegend allein lebenden Rentnerinnen und Rentnern weit verbreitet ist. Da ist aber auch die sichtbare Armut die das Bild vieler Städte immer mehr prägt. Man sieht immer häufiger Menschen, die Mülleimer nach Pfandflaschen durchwühlen. Viele bessern dadurch ihr karges Hartz IV Einkommen auf. Auch wenn nicht viel dabei rauskommt, im Schnitt nur etwa 1 Euro pro Stunde Flaschensammeln. Unübersehbar sind auch die Menschenschlangen vor den Lebensmitteltafeln.
Seit Anfang 2008 sind erstmals über 1 Million Menschen aus wirtschaftlicher Not auf Unterstützung angewiesen. 2007 waren es noch 300 000 Bedürftige weniger.
Wer weniger als 60% des Durchschnittseinkommens zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Das sind Menschen die mit weniger als 880 Euro im Monat auskommen müssen.
Das trifft im besonderen auch auf 3 Millionen Rentner zu. Keine Bevölkerungsgruppe wurde in den letzten Jahren stärker zur Kasse gebeten als die Rentner. Nach unseren vorliegenden Berechnungen hat ein Durchschnittsrentner durch die Gesundheits- und Rentenreformen der letzten Jahre heute 130 Euro pro Monat weniger zur Verfügung als vor 5 Jahren. Das sind 1560 Euro weniger im Jahr, das dem Verlust einer anderthalbfachen durchschnittlichen Monatsrente pro Jahr entspricht.
Hinzu kommen noch die rekordverdächtigen Preissteigerungen für Milch, Milchprodukte, Heizkosten, Strom, Benzin und nicht zuletzt die Erhöhung der Mehrwertsteuer auch auf Medikamente, die allgemein nicht wahrgenommen wird.
Alle diese Erhöhungen belasten noch zusätzlich die Haushaltskassen von Rentnern und sozial schwachen Menschen. Neben der wachsenden Altersarmut ist die Armut unter Kindern besonders gravierend. 2,5 Millionen Kinder leben in Hartz IV Haushalten. Der Regelsatz sieht 2,57 Euro pro Tag für die Ernährung eines Kindes vor. Kein Wunder das immer mehr Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen oder das Geld nicht für ein normales Mittagessen reicht.
Arme Kinder werden ausgegrenzt, leben oftmals von Klassengemeinschaften isoliert, weil deren Eltern nicht das Geld haben, z.B. den Klassenausflug zu bezahlen.
Die Bildungs und damit Aufstiegschancen eines armen Kindes sind in Deutschland deutlich geringer als in den meisten anderen europäischen Ländern.
Die Chancen eines Arbeiterkindes, anstelle der Realschule ein Gymnasium zu besuchen sind viermal geringer als die eines Kindes aus der Oberschicht.
Einmal arm immer arm lautet die düstere Prognose. Die heutigen jungen Armen sind die armen alten von morgen, wenn man ihnen die Aufstiegschancen durch eine falsche Bildungspolitik verwehrt.
Hauptursachen für die Armut sind Arbeitslosigkeit u.a. durch geringe Qualifizierung und daraus folgend die niedrigen Löhn
Von Armut betroffen sind in erster Linie Kinder von Langzeitarbeitslosen und Geringverdienern oder im Alter Rentner, die zeitweise arbeitslos oder länger krank waren.
Risikogruppen sind auch die kleineren Selbständigen die nicht in die Rentenkasse eingezahlt haben, oder nichts zurücklegen konnten oder für die private Altersvorsorge kein Geld übrig hatten.
In einer bundesweiten Aktion machen u. a. die Sozialverbände gegen die Armut Mobil. Vom Fachverband Außenwerbung ( FAW ) werden über 10 000 Groß-Werbeflächen zur Verfügung gestellt. Es soll damit ein Signal bzw. ein Zeichen gesetzt werden.
„ Aktion gegen Armut „ Solidarität mit den Schwächsten im Land.
Denn: „ Kinder und Altersarmut in Deutschland ist ein Armutszeugnis für unser Land“
Die Linke im Zabergäu zeigt sich solidarisch mit den Forderungen der Sozialverbände und hat im Anhang den Forderungskatalog an die Bundesregierung im Wortlaut zur Information übernommen.
Unter www.aktion-gegen-armut.de. kann man weiteres Infomaterial und Aufkleber herunterladen.
Die Linke im Zabergäu
Peter Kochert