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Meldungen & Presse

19. Februar 2011 Meldung, KV Heilbronn

Uli Maurer mit Ralf Ritter in Weinsberg

Ralf Ritter spricht

Ralf Ritter ist Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Neckarsulm. In Weinsberg unterstütze ihn Uli Maurer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Deutschen Bundestag.

Ritter eröffnete den Abend und stellte sich den Zuhörern vor. Als ehemaliger Hauptschüler hat er auf dem zweiten Bildungsweg studiert und wurde Ingenieur. Für ihn bedeutet Hauptschule heute, dass viele Schüler abgeschrieben sind und keine Chance auf Weiterbildung erhalten. Längeres gemeinsames Lernen würde auch Schülern, die etwas später Durchstarten die Chance auf einen erfolgreiche Schulabschluss ermöglichen. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt in entscheidendem Maße von der Bildung der Menschen ab. Einen Teil davon auszusortieren, ist nicht nur ungerecht, sondern schadet unserer Zukunft. In Baden-Württemberg entscheidet in einem hohen Maße die soziale Herkunft, welche Schule das Kind besuchen wird. Das will DIE LINKE und Ralf Ritter im Landtag durch eine Schule für alle ändern.

Uli Maurer berichtete von der Arbeit der Linksfraktion im Bundestag. Beim Vermittlungsausschuss zur vom Bundesverfassungsgericht geforderten Hartz 4-Reform wurde DIE LINKE nicht eingeladen. Alle vier anderen Parteien wollten unter sich tagen. Nach Bemühung von juristischen Schritten mussten CDU, FDP, SPD und Grüne Vertreter der LINKEN im Ausschuss zulassen. Seither verhandeln die vier Hartz-Parteien in inoffiziellen Gesprächen. DIE LINKE soll das Geklüngel nicht öffentlich machen können. So wird Demokratie verstanden, wenn es um soziale Themen geht. Um gegen dieses Verständnis von Politik auch in Baden-Württemberg Druck ausüben zu können, muss DIE LINKE in den Landtag.

Denn nur der Einzug der LINKEN in den Landtag wird die Mehrheit von Mappus verhindern können. fv