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Meldungen & Presse

29. Januar 2018 Pressemitteilung, KV Heilbronn

LINKE bedauert das Ende des Mobilitätstickets in Heilbronn

So wurde im Sozialforum für die Einführung des Ticket geworben.

Über Jahre hat auch DIE LINKE Heilbronn-Unterland für die Einführung des Mobilitätstickets im Stadt- und Landkreis Heilbronn gerungen und sich über die Einführung des Tickets gefreut.

Dass nun in der Stadt Heilbronn Schluss damit ist, ärgert die Heilbronner Kreisvorstandsmitglieder. So ist sich Konrad Wanner sicher: "Heilbronn fährt in der Frage Mobilität in die völlig falsche Richtung. Statt mehr Personen den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen, werden im Zuge der Buga Schulden in Millionenhöhe für Straßen angehäuft! Straßen, die mehr individuellen Autoverkehr in die Innenstadt ziehen werden." Jürgen Patzelt sieht soziale Errungenschaften in Heilbronn in Gefahr: "Die Wohnungs- und Mietkosten steigen, die Kosten im ÖPNV steigen nahezu regelmäßig und die Heilbronner ohne den üppigen Geldbeutel spüren diese Entwicklung nachhaltig. Das Ende des Mobilitätsticket ist ein Schritt in die falsche Richtung. Statt einer sozialen Stadt für Alle wird Heilbronn zusehens zu einer Stadt für Besserverdienenden." Die Kreistagsgruppe der LINKEN versteht die Entscheidung des Heilbronner Gemeinderats ebensowenig. "Der ÖPNV ist defizitär, die in Heilbronn für den Nahverkehr zuständigen Verkehrsbetriebe erhalten ein Defizitausgleich am Ende des Jahres durch Gewinne bei den Stadtwerken und der Heilbronner Versorgungs GmbH. Mit dem Mobilitätsticket war dieser Defizitausgleich geringer, gespart wird aus Sicht der Stadt also fast nix." so Florian Vollert Kreisrat der LINKEN.