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Meldungen & Presse

27. April 2018 Meldung, KV Heilbronn

Tschernobyl-Mahnwache in Neckarwestheim

Interessante Vorträge in Neckarwestheim

30 Menschen gedachten vor dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim dem 32 Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl. In den Redebeiträgen wurde auf die Auswirkungen in Tschernobyl vor 32 Jahren berichtet und auch auf die Spätfolgen, die bis heute ungelöst sind. Wie es aktuell dort aussieht, ist in der ZDF-Sendung „Frontal 21“ vom 24. April zu sehen (https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-24-april-2018-100.html ab Minute 35).

 

Klare Aussage der Atomkraftgegner: Nach den Katatstrophen in Tschernobyl und Fukushima müssen alle Atomkraftwerke weltweit abgestellt werden. Der Atommüll, der nun für unbestimmte Zeit in Neckarwestheim gelagert wird und die damit verbundenen Schwierigkeiten sind weitere Argumente für ein sofortiges Aus.

 

Deutlich wurde auch, dass die Alternative nicht fosslie Brennstoffe sein können, sondern eine Energiewende mit möglichst dezentraler Ausrichtung. Das stört die großen Energiekonzerne, da so weniger Profit für ihre Aktionäre zu machen ist.

 

Dass die Aktionen der Anti-Atom-Bewegung aktuell und wichtig sind, verdeutlichen die Überlegungen im Kanzleramt Laufzeiten von Atomkraftwerken wieder zu verlängern:

 

www.finanztreff.de/news/altmaier-will-entschaedigung-fuer-atomkonzerne-bis-juni/12974561

 

Es gilt weiterhin: Atomkraft - Nein, Danke! Das Thema als erledigt anzusehen wäre ein Fehler.

 

Informationen zu Tschernobyl gibt es auf der Homepage des Aktionsbündnisses CASTOR-Widerstand Neckarwestheim: https://neckarwestheim.antiatom.net/tschernobyl